Was bedeutet Selbstinstruktionstraining bei Lernproblemen?

Selbstinstruktionstraining bei Lernproblemen bedeutet das Erlernen von Lernstrategien, das Erarbeiten der Basisfertigkeiten und dem Üben eines strukturierten Vorgehens beim Lösen von Aufgaben, denn nur damit kann man ursächliche Defizite und Probleme verringern. Am besten entwickelt man solche neuen Strategien am aktuellen Schulstoff, denn davon profitieren Kinder und Jugendlichen doppelt, da sie dabei die Erfahrung machen, dass die neuen Fertigkeiten im schulischen Alltag sofort helfen. Das Lernen lernen ist für viele deshalb so schwierig, weil die Kinder und Jugendlichen oft das richtige Lernen nicht gelernt haben, sondern einfach irgendwie gelernt haben,… Weiterlesen »Was bedeutet Selbstinstruktionstraining bei Lernproblemen?

Stoppt PISA – ein Brief an die OECD Paris

Heinz­ Dieter Meyer, Professor an der State University of New York, und Katie Zahedi, Schulleiterin an der Linden Avenue Middle School, Red Hook, New York, haben einen offenen Brief an Andreas Schleicher bei der OECD in Paris, verfasst, indem sie auf die von mir an anderer Stelle schon erwähnten Schwächen und methodischen Mängeln (PISA – die wahren Ursachen guter und schlechter Ergebnisse) dieser Messungen hinweisen. In diesem Brief werden umfassend jene Mängel angesprochen, die solche Untersuchungen aufweisen bzw. vor allem wird auf die negativen Folgen hingewiesen, die PISA für die… Weiterlesen »Stoppt PISA – ein Brief an die OECD Paris

PISA Equally prepared for life? How 15-year-old boys and girls perform in school

Worauf sind Unterschiede in den Schulleistungen zwischen Jungen und Mädchen zurückzuführen? Welche Rolle spielen Schule und andere soziale Faktoren bei der Leistungsdifferenz zwischen den Geschlechtern? Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen nehmen im Laufe der Schulkarriere zu. So erzielen Jungen und Mädchen in Mathematik gegen Ende der Grundschulzeit bei internationalen Vergleichsstudien fast die gleichen Ergebnisse. Bei der PISA-Studie im Alter von 15 Jahren zeigt sich jedoch ein anderes Bild: hier schneiden Jungen in fast allen untersuchten Ländern besser ab als Mädchen. Der neue Bericht „Equally prepared for life?: How 15-year-old boys… Weiterlesen »PISA Equally prepared for life? How 15-year-old boys and girls perform in school

Hausaufgaben ohne Elternhilfe bewältigen

Hausaufgaben dienen dazu, dass SchülerInnen Gelerntes wiederholen und festigen können, um es dann selbst anzuwenden, doch nach einer Umfrage helfen etwa zwei Drittel der Eltern bei den Hausaufgaben nach, wodurch sich viele stark belastet fühlen. Dabei sind ständige Kontrolle und Unterstützung durch die Eltern nicht förderlich, denn Kinder verlieren bei zu starkem Eingriff der Eltern sogar die Motivation und bauen Ängste auf. LehrerInnen können im Unterricht nur dann auf Schwachstellen eingehen, wenn sie sie sehen können. SchülerInnen müssten daher den Mut aufbringen, Pro­bleme im Unterricht aktiv anzusprechen, denn es hilft… Weiterlesen »Hausaufgaben ohne Elternhilfe bewältigen

Projekt Lernen ohne Lärm

Zu viel Lärm stört die Konzentration und kann der Gesundheit schaden, und gerade dort, wo man sich besonders konzentrieren sollte, ist es aber oft zu laut, etwa in Klassenzimmern. Andauernder Umgebungslärm schadet Kindern und Jugendlichen, sodass sich die SchülerInnen schlechter konzentrieren können und dass dadurch ihre Leistungen nicht so gut sind, wie sie sein könnten. Auch langfristige Schäden sind durch den Lärm im Klassenzimmer möglich. Lärm ist in auch vielen Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen zu einer großen Gesundheitsbelastung geworden, sowohl für jene, die dort lehren, genauso wie für die… Weiterlesen »Projekt Lernen ohne Lärm

5- bis 7-Jahresverschiebung bei Kindern

Die 5- bis 7-Jahresverschiebung bezieht sich auf die Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten von Kindern in dieser Altersgruppe, insbesondere in ihrer Fähigkeit, die Kontrolle über ihre Aufmerksamkeit und ihr Verhalten auszuüben. Da diese Verschiebung mit dem Eintritt in die Schule zusammenfällt, ist unklar, inwieweit sie durch die Reifung des Gehirns oder die Exposition gegenüber der formalen Schulbildung verursacht wird. In einer Längsschnittstudie haben Brod et al. (2017) 5-Jährige, die kurz vor dem offiziellen Stichtag für den Eintritt in die erste Klasse geboren wurden, verfolgt und diejenigen, die in diesem Jahr in… Weiterlesen »5- bis 7-Jahresverschiebung bei Kindern

Training für den angemessenen Umgang mit eigenen Emotionen

Unterrichten bedeutet nicht nur, Wissen zu vermitteln, sondern auch, einen angemessenen Umgang mit den eigenen Emotionen zu finden. In der Lehrerausbildung spielt aber die Schulung emotionaler Kompetenz kaum eine Rolle, denn sie verschwindet zwischen Fortbildungen zu Fachwissen und -didaktik, sodass die Lehrerin bzw. der Lehrer als Person mit eigenen Bedürfnissen aus dem Fokus gerät, obwohl ein Erleben von unangenehmen Emotionen zu Belastungsreaktionen und sogar zu gesundheitlichen Einbußen führen kann. Daher hat der Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg im Rahmen des Regensburger Projekts Kooperative Lehrkräftebildung ein Training emotionaler… Weiterlesen »Training für den angemessenen Umgang mit eigenen Emotionen