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Grundbegriff

pädagogische Grundbegriffe

Differenzierung

Die Verschiedenheit der Köpfe ist das größte Hindernis aller Schulbildung. Darauf nicht zu achten ist der Grundfehler aller Schulgesetze, die den Despotismus der Schulmänner begünstigen und alles nach einer Schnur zu hobeln veranlassen. Johann Friedrich Herbart (Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet, 1806). Differenzierung ist in unserer Zeit ein häufig gebrauchtes Wort und kommt in sehr vielen verschiedenen Wissenschaften zum Einsatz. So bezeichnet es Vorgänge in Biologie, Mathematik, Planetologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und der Didaktik. Grob verallgemeinert kann man sagen, beschreibt die Differenzierung jedoch immer einen Vorgang der Unterscheidung… Weiterlesen »Differenzierung

WebQuests – Spurensuche im Internet

WebQuests sind Lehr-/Lernarrangements, die über das Internet oder Intranet zur Verfügung gestellt werden – sind also eine Form des E-Learning. Schülerinnen und Schülern werden dabei Internetquellen als Ausgangspunkte für die Bearbeitung einer Aufgabe, eines Problems usw. zur Verfügung gestellt. Für die Erfinder der WebQuests, Tom March und Bernie Dodge, steht dabei die eigenständige Arbeit der Lernenden im Vordergrund, die zur selbständigen Konstruktion von Wissen führen soll und nicht ein gelenktes Vorgehen, um Faktenwissen reproduzieren zu lassen. In aller Regel gehen WebQuests nach einer mehr oder weniger einheitlichen Struktur vor: Ausgehend… Weiterlesen »WebQuests – Spurensuche im Internet

Edu-Kinestetik – ein Flop

Gehirntraining findet in Volkshochschulkursen und im Internet immer neue Anhänger, worin die Hoffnung zum Ausdruck kommt, dass das Gehirn formbarer ist und bleibt, als man es bis vor wenigen Jahren noch glaubte. Hinter der Idee des Gehirntrainings steht implizit eine Analogie zwischen Gehirn und Muskeln, auch wenn das manche Ratgeber sogar explizit verneinen. Dieses Bild suggeriert nämlich, man müsse nur das Selbe wiederholen , um das Gehirn zu „trainieren“. Das entspricht aber nicht der Funktionsweise unseres Gehirns, denn die Plastizität beruht neben einer äußerst geringen Neurogenese im Hippocampus in erster… Weiterlesen »Edu-Kinestetik – ein Flop

Was sind die Säulen der Bildung?

Die Säulen der Bildung sind definiert als „Lernen zu wissen“, „Lernen zu handeln“, „Lernen zu leben“ und „Lernen, mit anderen zu leben“. Die erste dieser Säulen ist das Lernen, Wissen zu erwerben. Wenn man die schnellen Veränderungen betrachtet, die der wissenschaftliche Fortschritt mit sich bringt, sowie die neuen Formen ökonomischen und sozialen Verhaltens, muss das Hauptaugenmerk darauf gerichtet werden, eine ausreichend breite Allgemeinbildung mit der Möglichkeit zu verknüpfen, vertiefende Kenntnisse in ausgewählten Fächern zu erwerben. Eine solche Allgemeinbildung ist quasi der Schlüssel für einen lebenslangen Lernprozess. Sie bringt die Menschen… Weiterlesen »Was sind die Säulen der Bildung?

Bindung und Erziehung

Die Studie umfasst einen Untersuchungsumfang von N=41 und untersucht, ob Bindung und Erziehung im späten Jugendalter in Zusammenhang stehen, ob elterliche Unterstützung die Grundlage ist oder unabhängige Erziehungsmerkmale.
Das Ergebnis deutet darauf hin, dass eine positive Bindung die Grundlage für eine effektive Erziehung ist und die Bindungsqualität das Ergebnis elterlichen Erziehungsverhalten ist. Die Förderung von Bindung, Autonomie und Kompetenz erbringt eine hohe Selbstwirksamkeit und steigert das Wohlbefinden.

Legasthenie, Dyslexie und Dyskalkulie

Arbeitsmaterialien und Computerprogramme für das Legasthenietraining sind oft teuer! Die aktuelle kostenlose CD-ROM „Legasthenie & Dyskalkulie III“ enthält vom Leseprogramm über Schach, vom Mathespiel und Sudoku – dies ergibt monatelangen Spielespaß inklusive Trainingsmotivation und Lernerfolg. Diese kostenlose CD-ROM mit Software des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie setzt weiterhin mit Hilfe seiner diplomierten Legasthenietrainer Maßstäbe in der gemeinnützigen Verbandsarbeit. Alle Arbeitsblätter sind großteils Erstveröffentlichungen und werden von den diplomierten Legasthenietrainern des EÖDL gewidmet. Die Arbeitsblätter können frei für den schulischen und außerschulischen Bereich oder für private Zwecke eingesetzt werden. Neueste Forschungsergebnisse zur… Weiterlesen »Legasthenie, Dyslexie und Dyskalkulie

Was bedeutet soziales Lernen in der Schule?

Soziales Lernen in der Schule bedeutet nicht, die Schüler und Schülerinnen sich nach den Vorstellungen der Lehrer und Lehrerinnen benehmen, d. h., es resultiert nicht in Konformität. Soziales Lernen bezieht sich auf den systematischen Erwerb von sozialen und emotionalen Kompetenzen, die dem Heranwachsenden nach der Schulzeit ein angemessenes und kritisch reflektiertes Verhalten in der Gesellschaft ermöglichen. Es geht also um die Herausbildung von grundlegenden Reflexions-, Regulations- und Verhaltenskompetenzen, die das Fundament des gesellschaftlichen Miteinanders ausmachen und ihren verantwortungsvollen Einsatz. Der Begriff soziales Lernen hebt ausdrücklich den sozialen Aspekt des Lernprozesses… Weiterlesen »Was bedeutet soziales Lernen in der Schule?