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Schule

Grundlagen für einen gelungenen Schulstart

Wie emotionale Sicherheit und soziale Kompetenzen den Übergang in die Schulzeit nachhaltig prägen Der Beginn der Schulzeit markiert für Kinder einen der eindrücklichsten Umbrüche in ihrer persönlichen Entwicklung. Dieser Meilenstein ist weit mehr als der reine Eintritt in eine neue Bildungsinstitution; er geht mit einer tiefgreifenden Veränderung des alltäglichen Lebensraums einher. Neben der natürlichen Vorfreude und dem Stolz, nun zu den „Großen“ zu gehören, bringt dieser Schritt unvermeidlich auch Momente der Unsicherheit, Fremdheit und emotionalen Beanspruchung mit sich. Das gewohnte Umfeld verändert sich schlagartig: Neue Bezugspersonen treten in das Leben… Weiterlesen »Grundlagen für einen gelungenen Schulstart

Nachprüfung

Bei der Vorbereitung für eine Nachprüfung im Herbst gibt es gewisse Grundregeln, die man beachten sollte. Zunächst sollte der erste Teil der Ferien für die Erholung genutzt werden. Wenn man aber in dieser Zeit vielleicht ein schlechtes Gewissen entwickelt, und nicht alles vor sich her schieben möchte, kann in diesem Fall in spielerischer Form versuchen, etwa durch das Lesen eines Buches, das sich mit dem Stoffgebiet auseinandersetzt, und damit sein Gewissen beruhigen. Wer mit System und einer guten Organisation lernt, hat auch in der zweiten Ferienhälfte auch noch genügend Freizeit.… Weiterlesen »Nachprüfung

Entspannt zum Schulerfolg: Warum weniger in den Ferien oft mehr ist

Die Schulzeit ist für Kinder und Eltern gleichermaßen eine Phase voller Herausforderungen, Erwartungen und manchmal auch Stress. Wenn das Zeugnis nicht ganz den Wünschen entspricht oder der Stoff der letzten Monate noch nicht sicher sitzt, drängt sich vielen Eltern die Frage auf, ob die schulfreie Zeit nicht ideal wäre, um Versäumtes nachzuholen. Doch gerade beim Thema „Lernen in den Ferien“ ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn der Erfolg in der Schule hängt weniger von permanentem Paukdruck als vielmehr von einer gesunden Balance zwischen Anspannung und Entspannung ab. Ferien sind primär dafür da,… Weiterlesen »Entspannt zum Schulerfolg: Warum weniger in den Ferien oft mehr ist

Elterntipps zum besseren Lernen

Auf der Webseite Elterntipps werden einige Antworten auf häufige Elternfragen veröffentlicht. Es heißt dort: „Eltern können hier nur Rahmenbedingungen schaffen, unter denen dies leichter möglich ist. Es ist wichtig, dass Eltern hier ihre Grenzen erkennen und bedenken, dass jede Maßnahme, die sie in bester Absicht setzen, genau das Gegenteil erreichen kann: Druck erzeugt Gegendruck!“ ETWA ZUM THEMA, ob man in den Ferien lernen soll! „Manche Schülerinnen und Schüler müssen lernen, weil sie keinen positiven Abschluss geschafft haben, andere haben den Abschluss geschafft, wollen sich aber im kommenden Schuljahr verbessern. Manche… Weiterlesen »Elterntipps zum besseren Lernen

Die Sinndimension in schulischen Bildungsprozessen

Der Begriff des Sinns zeichnet sich durch eine gewisse Unschärfe aus. Im Zuge der Orientierung an eindeutigen Bildungsstandards, messbaren Output-Kriterien und standardisierten Kompetenzmodellen ist die Dimension des Sinns im schulischen Kontext zunehmend in den Hintergrund getreten. Ungeachtet dieser Entwicklung bleibt das menschliche Verlangen nach Sinn bestehen, womit Sinn eine essenzielle Kategorie für schulische Lern- und Bildungsprozesse darstellt. Das Thema betrifft das Schulexistieren auf mehreren Ebenen: Es umfasst grundlegende Prozesse des Sinnbedürfnisses, der Sinnerwartung, der Sinnsetzung beziehungsweise Sinngebung sowie die hermeneutische Dimension der Sinndeutung. Innerhalb der individuellen Bewusstseinsleistungen bezeichnet Sinn eine… Weiterlesen »Die Sinndimension in schulischen Bildungsprozessen

Warum das Bildungssystem ein Umdenken braucht

Das aktuelle Schulsystem hat sich so weit von der Natur des Menschen entfernt, dass das eigentlich normale Lernen heute als Alternative gilt, denn wahres Lernen orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen und passiert meist außerhalb des klassischen Unterrichts. Ein zentrales Problem moderner Erziehung und Bildung ist der Widerspruch zwischen dem, was Erwachsene predigen, und dem, was sie tatsächlich vorleben. Kinder orientieren sich primär an sichtbaren Taten und weniger an gesprochenen Worten, sodass hier eine Diskrepanz entsteht, sie fühlen sich belogen, was bekanntlich oft der wahre, aber vermeidbare Auslöser für familiäre… Weiterlesen »Warum das Bildungssystem ein Umdenken braucht

Selbstdisziplin und Lebenserfolg

Schon Angela Duckworth & Martin Seligman kamen in einer Studie, in der sie 140 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 13 von Beginn des Schuljahres an beobachteten, zu dem Schluss, dass Selbstdisziplin für den Erfolg wichtiger ist als Intelligenz. Im Herbst machten sowohl die Kinder als auch deren Eltern und Lehrer Angaben über ihre Selbstdisziplin, etwa wie gut sie Regeln befolgten oder wie sehr sie ihre Gefühle im Griff hatten: Das Ausmaß der Selbstdisziplin sagte voraus, wie gut die Noten der Kinder am Ende des Schuljahres waren, und das zuverlässiger als… Weiterlesen »Selbstdisziplin und Lebenserfolg

Warum ein Schulwechsel oft nicht am Wissen scheitert

Wenn Kinder nach der Grundschule auf die weiterführende Schule wechseln, ändert sich das Spiel komplett. Doch das eigentliche Problem ist selten der neue Lernstoff oder mangelnde Intelligenz. Die meisten Kinder scheitern nicht an dem, was sie wissen, sondern an den Werkzeugen, die ihnen für diese neue Welt fehlen. In der Grundschule lief es meistens noch rund, die Noten stimmten, und das meiste flog ihnen fast von alleine zu. Und dann bricht plötzlich eine völlig neue Realität über sie herein: Auf einmal gibt es unangekündigte Stegreifaufgaben, man muss sich auf die… Weiterlesen »Warum ein Schulwechsel oft nicht am Wissen scheitert

Die psychologische Mechanismen des Schriftspracherwerbs

Der Erwerb der deutschen Rechtschreibung in der Primarstufe basiert im Wesentlichen auf zwei aufeinanderfolgenden Kernstrategien: Zunächst erlernen Schreibanfänger die lautgetreue Phonemorientierung, bei der gesprochene Laute Schritt für Schritt in Buchstaben übersetzt werden. Im weiteren Verlauf verschiebt sich der Fokus hin zu wort- und morphembezogenen Schreibungen, bei denen auch grammatikalische Verwandtschaften und orthographische Besonderheiten berücksichtigt werden. Während in der Praxis und der einschlägigen Fachliteratur dieser Übergang oft als harmonischer, aufeinander aufbauender Lernprozess verstanden wird, existiert in der Wissenschaft eine tiefe Uneinigkeit darüber, wie sich diese beiden Phasen strukturell und zeitlich zueinander… Weiterlesen »Die psychologische Mechanismen des Schriftspracherwerbs

Wirksame Mobbingintervention erfordert eine entschlossene Konfrontation der Täterinnen und Täter

Mobbing an Schulen ist kein vorübergehendes Phänomen unreifen Sozialverhaltens, sondern eine dynamische Form von psychischer und physischer Gewalt, die durch ein extremes Machtasymmetrieverhältnis gekennzeichnet ist. Während in den vergangenen Jahrzehnten die pädagogische Debatte stark von präventiven, mediativen und opferzentrierten Ansätzen dominiert wurde, zeigt die Praxis im Schulalltag oft schmerzhafte Grenzen dieser Methoden auf. Wenn Lehrkräfte und Eltern versuchen, Mobbingprozesse ausschließlich durch harmonisierende Konfliktgespräche oder Appelle an das Mitgefühl der Täter zu lösen, verkennen sie die Kernstruktur des Problems: Mobbing basiert auf dem bewussten und strategischen Missbrauch von Macht zur Erlangung… Weiterlesen »Wirksame Mobbingintervention erfordert eine entschlossene Konfrontation der Täterinnen und Täter

Wie die Gefühle von Lehrerinnen und Lehrern den schulischen Erfolg steuern

Eine Untersuchung von Pfeifer et al. (2026) belegt eindrücklich, dass Lehren nicht bloß eine intellektuelle, sondern in hohem Maße eine emotionale Tätigkeit ist, bei der die Gefühle von Lehrkräften einen fundamentalen Einfluss auf die Lernmotivation, die Unterrichtsqualität und letztlich den gesamten Lernerfolg von Schülern und Schülerinnen ausüben. Im Rahmen der internationalen „Global Teaching InSights“-Studie wurden Daten von 679 Mathematiklehrkräften und über 17.500 etwa 15-jährigen Lernenden aus acht kulturell, ökonomisch und sprachlich völlig unterschiedlichen Ländern – namentlich Chile, China, Kolumbien, Deutschland, Japan, Mexiko, Spanien und Großbritannien – analysiert, um die Dynamiken… Weiterlesen »Wie die Gefühle von Lehrerinnen und Lehrern den schulischen Erfolg steuern

Prävention und Resilienz im Schulalltag verankern

Zunehmende Spannungen im Schulalltag fordern uns heraus, pädagogisch neue Wege zu gehen. Statt Krisen erst im Nachhinein zu managen, sollten wir den Fokus auf eine vorausschauende Pädagogik legen. Aggressives Verhalten spiegelt oft den Druck wider, unter dem Jugendliche stehen – ob durch familiäre Belastungen, soziale Ungleichheit oder digitale Reizüberflutung. Fehlen zu Hause stabile Bezugspersonen, entladen sich Ohnmachtsgefühle im Klassenzimmer. Auch Schulstrukturen selbst können Druck erzeugen – etwa durch öffentliche Leistungskontrollen oder ungeschickte Hilfsangebote, die als beschämend empfunden werden. Eine zukunftsfähige Strategie stärkt daher die Resilienz und Selbstregulation der Schüler. Schon… Weiterlesen »Prävention und Resilienz im Schulalltag verankern