Literatur

Educational Governance

In den Bildungssystemen Europas sind gravierende Umbauten institutioneller Regelungsstrukturen zu verzeichnen: In den Schulen werden beispielsweise im Kontext von PISA schulische Gestaltungsspielräume erhöht, Bildungsstandards und externe Evaluations- und Beobachtungsverfahren eingeführt. Diese Veränderungen der Steuerungs- und Koordinations- Praxis führen in jüngster Zeit zu einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die mit dem Governance-Begriff analytisch arbeiten, um die institutionellen Umbauten nachzuvollziehen, ihre vielfältigen Wirkungen zu erfassen und Orientierungswissen zu bieten. Der Band stellt das Konzept „Governance im Bildungswesen“ vor und liefert aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen neue Perspektiven für Steuerungsprozesse im Bildungswesen.

Zukunft Reformpädagogik – Neue Kraft für eine moderne Schule

Die historischen Erziehungsentwürfe der Reformpädagogik entsprechen zunehmend den Erziehungsidealen der Gegenwart: Selbständigkeit, Verantwortung, Solidarität u. ä. m. sind Erziehungsziele, die den reformpädagogischen Konzepten immanent sind. Der aktuelle Lebensbezug der Reformpädagogik liegt heute in einer „Öffnung der Schule nach Innen und nach Außen“, in einer „Liberalisierung und Demokratisierung des Schullebens“ und in dem „Ziel einer freien Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler“. Die in diesem Band vereinten Beiträge sind in Einklang mit der Notwendigkeit des intensiven Studiums der reformpädagogischen Konzepte zusammengestellt worden. Nur so kann eine aktuelle Schulerneuerung konstruktiv wirksam… Weiterlesen »Zukunft Reformpädagogik – Neue Kraft für eine moderne Schule

Foren, Wikis, Weblogs und Chats im Unterricht

Foren, Wikis, Weblogs und Chats im Unterricht von Erwin Abfalterer 148 S., 23 Abb., Hardcover Foren, Wikis, Weblogs und Chats drängen zusehends in die Klassenzimmer. Diese Web-Anwendungen erlauben es, einfach und kostengünstig Inhalte zu erstellen, zu verbreiten und abzurufen. Und das alleine oder zusammen mit anderen, selbstständig oder unter Anleitung, für einen kleinen Publikumskreis oder die gesamte Internetgemeinde.Dieses Buch untersucht Perspektiven für einen effektiven und effizienten Einsatz solcher Web-Werkzeuge im Unterricht. Die Untersuchung ihrer strukturellen Eigenheiten und Wirkungsmuster legt ihr didaktisches Potenzial offen. Die Übersicht über außerschulische Verwendungskontexte sowie Internet-Erfahrungen… Weiterlesen »Foren, Wikis, Weblogs und Chats im Unterricht

BookCrossing – die wandernde Literatur

Ein neuer weltweiter Trend schwappt nach Österreich über: BookCrossing. Jeder wird dabei ermutigt, Bücher in freier Wildbahn „auszusetzen“. Der Finder des Buches darf es mitnehmen und lesen, um es dann wieder der Wildnis zu übergeben, wo es einen neuen Leser findet. Der ursprüngliche Besitzer des Buches kann dabei jederzeit nachvollziehen, wo sich das Buch gerade befindet. Durch diese Idee wird die ganze Welt zu einer riesigen Bibliothek. Machen Sie mit! So funktioniert es: Die Mitglieder von Bookcrossing registrieren Bücher auf der Webseite www.bookcrossing.com. Jedes Buch bekommt eine eigene BCID (BookCrossingIDentnumber),… Weiterlesen »BookCrossing – die wandernde Literatur

Was ist ein Plagiat?

Die Universität Klagenfurt definiert für die an ihr vertretenen Wissenschaften den Begriff Plagiat wie folgt: Plagiat ist die unrechtmäßige Aneignung von geistigem Eigentum oder Erkenntnissen anderer und ihre Verwendung zum eigenen Vorteil. Die häufigsten Formen des Plagiats in wissenschaftlichen Arbeiten sind: Die wörtliche Übernahme einer oder mehrerer Textpassagen ohne entsprechende Quellenangabe (Textplagiat). Die Wiedergabe bzw. Paraphrasierung eines Gedankengangs, wobei Wörter und der Satzbau des Originals so verändert werden, dass der Ursprung des Gedankens verwischt wird (Ideenplagiat). Die Übersetzung von Ideen und Textpassagen aus einem fremdsprachigen Werk, wiederum ohne Quellenangabe. Die… Weiterlesen »Was ist ein Plagiat?

Frühförderung mindert Risiken beim Erlernen von Lesen und Schreiben

Eine Forschergruppe um Claudia Mähler (Universität Hildesheim) befasst sich seit vielen Jahren mit der Verschiedenheit von Kindern vor Schuleintritt und untersucht in einer Langzeitstudie die unterschiedlichen Entwicklungsverläufe von Kindern. Sie zeigten, dass zahlreiche Kompetenzen in der frühen Kindheit für spätere Schulleistungen entscheidend sind und dass vor der Einschulung Entwicklungsrückstände erkannt und reduziert werden sollten. Vor allem beim Lesen und Schreiben lernen verlieren manche Kinder ohne gezielte Unterstützung den Anschluss an ihre Klassenkameraden. 33% der untersuchten Kinder zeigten im Lesen oder Schreiben unterdurchschnittliche Leistungen verglichen mit anderen Schülern ihrer Klassenstufe. Sie… Weiterlesen »Frühförderung mindert Risiken beim Erlernen von Lesen und Schreiben

Wissenschaftliches Schreiben in der Hochschullehre

Die Fähigkeit, wissenschaftliche Texte verfassen zu können, ist in vielen akademischen Berufen zu einer selbstverständlichen Voraussetzung geworden. An Hochschulen und Universitäten klagen Lehrende jedoch über die schlechte Qualität von Seminar- und Diplomarbeiten. Studierende quälen sich mit beträchtlichen Schreibproblemen, die sie teilweise auf unzureichende Lernmöglichkeiten zurückführen; nicht wenigen erscheint Plagiarismus als einziger „Ausweg“ (copy and paste). Der vorliegende Band will durch Analysen und Vorschläge zu einer transparenten und systematischen Diskussion des Themas an Hochschulen, Universitäten und in der Bildungspolitik beitragen, nicht zuletzt auch zur Diskussion an der Sekundarstufe II. Über wissenschaftliches… Weiterlesen »Wissenschaftliches Schreiben in der Hochschullehre