Sprachen lernen mit Spaß – ist das möglich?

8. Dezember 2017 – 14:09

Sprachen lernen mit Spaß – Sprachspiele von Manuela Macedonia :: Sprachen lernen, Lernmaterial Auf dieser Seite finden sich Literaturangaben zu einer umfangreichen Sammlung von Spielen und Kopiervorlagen mit Bildern von Manuela Macedonia, um Vokabular, Sprachstrukturen und Grammatikelemente zu üben. Das Buch richtet sich an alle, die Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch oder Deutsch mit mehr Spaß lehren und lernen wollen. Besonders nützlich sind die Kopiervorlagen für die Schule. Besonders praktisch ist, dass man die Materialien in allen Sprachen verwenden kann. Unser Gehirn arbeitet mit Bildern. Ich verwende v.a. bei Anfängern Bilder, um neue Vokabeln zu lernent. Die Schüler erlernen neue Wörter viel schneller und dauerhafter.



Zukunft Reformpädagogik – Neue Kraft für eine moderne Schule

6. Dezember 2017 – 20:36

Die historischen Erziehungsentwürfe der Reformpädagogik entsprechen zunehmend den Erziehungsidealen der Gegenwart: Selbständigkeit, Verantwortung, Solidarität u. ä. m. sind Erziehungsziele, die den reformpädagogischen Konzepten immanent sind. Der aktuelle Lebensbezug der Reformpädagogik liegt heute in einer „Öffnung der Schule nach Innen und nach Außen“, in einer „Liberalisierung und Demokratisierung des Schullebens“ und in dem „Ziel einer freien Entfaltung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler“. Die in diesem Band vereinten Beiträge sind in Einklang mit der Notwendigkeit des intensiven Studiums der reformpädagogischen Konzepte zusammengestellt worden. Nur so kann eine aktuelle Schulerneuerung konstruktiv wirksam werden. Professionelle Kenntnisse und Fertigkeiten sind eine Grundlage für eben diese Schulerneuerung und Schulentwicklung nach reformpädagogischen – und damit schlicht und einfach pädagogischen – Kriterien und Diskussionspunkten. Indem die AutorInnen Reformpädagogik als allgemeingültige Pädagogik betrachten, bilden die Beiträge eine breite Grundlage für die aktuelle Entwicklung des europäischen Schulwesens.

Dieses Buch enthält die erste deutschsprachige Fassung des Standardwerkes „Education on the Dalton Plan“ von Helen Parkhurst. Der Daltonplan gilt als das Reformmodell für die Sekundarschule.
Harald Eichelberger ist Koordinator des europäischen Masterstudiums „Bildungsmanagement und Schulentwicklung“ an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien und als Dozent am Pädagogischen Institut der deutschen Sprachgruppe in Bozen für Unterrichts- und Schulentwicklung tätig.
Christian Laner, Grundschullehrer, ist seit zehn Jahren als Integrationslehrer tätig und seit 1996 Mitarbeiter am Pädagogischen Institut für die deutsche Sprachgruppe in Südtirol, Verantwortlicher für den Bereich Neue Medien in der Schule, Entwicklung von Konzepten für den Bereich e-Learning in der Lehrerfortbildung sowie Begleitung von Schulen im Bereich der Unterrichtsentwicklung nach reformpädagogischen Grundsätzen.



Die Bedeutung des Methodenlernens nach Klippert

2. Dezember 2017 – 10:17

Ausgehend sowohl von eigenen Beobachtungen, Schülerbefragungen und Lehrereinschätzungen als auch von der Kritik seitens der Wirtschaft konstatiert Klippert ein erhebliches Defizit an Techniken und Methoden, die jenseits reinen Fachwissens Schüler überhaupt erst befähigten, sinnvoll zu lernen bzw. Lernziele zu erreichen. Als Fazit seiner Befragung an verschiedenen Schulen in Rheinland- Pfalz stellt er fest, dass es der Mehrzahl der befragten Schüler und Schülerinnen (befragt wurden 800 Schüler und Schülerinnen) schwer fällt, Lernstoff längerfristig zu behalten, im Unterricht zielstrebig zu arbeiten, umfangreiche Materialien durchzuarbeiten und das Wesentliche daraus zu entnehmen, Unterrichtsinhalte zusammenzufassen, Berichte übersichtlich zu gliedern, Klassenarbeiten vorzubereiten, Lernstoff gezielt zu üben, einem längeren Lehrervortrag aufmerksam zu folgen etc.

  • Viele Schüler sind beim Lernen unsicher und/oder überfordert, weil ihnen die nötigen methodischen Klärungen und Routinen (Algorithmen) fehlen!
  • Die Lernmethoden im Unterricht sind in aller Regel Lehrer-Methoden; die Lehrer/innen bahnen den methodischen Weg für die Schüler. Kein Wunder also, daß viele Schüler recht hilflos sind, wenn die gewohnte Lehreranweisung fehlt!
  • Die gelegentliche Methodenbelehrung durch die Lehrer/innen bewirkt wenig, da sie mehr oder weniger appellativ und abstrakt bleiben muß. Methoden müssen experimentell gelernt und gefestigt werden, und sie können nur sehr begrenzt »gelehrt« werden!
  • Die einseitige Stofforientierung der Lehrpläne, der Schulbücher und der Lehrerausbildung verleitet dazu, das Methodenlernen der Schüler über Gebühr zu vernachlässigen!
  • Andererseits: Führende Bildungsexperten sind sich darin einig, daß die Methoden- und die Sozialkompetenz der Schüler relativ zur Fachkompetenz immer stärker an Bedeutung gewinnen!
  • Deshalb: Bildung ist mehr als die Vermittlung obligater Fachkenntnisse und enzyklopädischen Wissens. Bildung zielt auch und besonders auf die Befähigung zur »Selbst-Bildung«. Das aber verlangt methodische Versiertheit!
  • Fazit: Die Verbesserung der Methodenkompetenz ist der Schlüssel zu mehr Mündigkeit sowie zur Förderung des Lernerfolgs und der Lernmotivation der Schüler!

Siehe dazu auch die umfangreiche Darstellung des Methodentrainings nach Klippert
Klippert, Heinz: Methoden-Training. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel. 2002.
Klippert, Heinz: Kommunikations-Training. Übungsbausteine für den Unterricht II. Mit Illustrationen von Heinz Krähe. Weinheim und
Basel. 2001.
Klippert, Heinz: Teamentwicklung im Klassenraum. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel. 2001.



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