Cornell Notes – Cornell-Notizsystem, Cornell-Methode – ist ein Notizsystem, das in den 1940er Jahren von Walter Pauk, einem Professor für Pädagogik an der Cornell University, in seinem „Buch How to Study in College“ entwickelt wurde. Der Sinn der relativ einfachen Methode besteht in der besseren Übersicht beim Mitschreiben und beim Lernen, vor allem aber steckt dahinter eine Methode zur Nacharbeit von Unterricht oder Vorlesungen.

Die Cornell-Methode bietet ein systematisches Format zum Verdichten und Organisieren von Notizen und ist für die Verwendung durch SchülerInnen und StudentInnen konzipiert. Es gibt verschiedene Arten, Notizen zu machen, aber eine der gängigsten ist der zweispaltige“Notizenstil, d. h., man teilt das Papier in zwei Spalten auf: Die Spalte für die Notizen ist etwa doppelt so groß wie die Spalte für die Fragen oder Schlagwörter, die sich auf der linken Seite befindet. Zusätzlich lässt man am unteren Rand der Seite fünf bis sieben Zeilen oder etwa fünf Zentimeter frei. Notizen aus einer Vorlesung oder einem Text werden in die Notizspalte geschrieben, wobei sie in der Regel aus den Hauptideen des Textes oder der Vorlesung stehen,. Lange Sätze werden vermieden und Symbole oder Abkürzungen verwendet. Als Hilfe für spätere Wiederholungen werden relevante Fragen oder Schlüsselwörter, die so bald wie möglich notiert werden sollten, damit der Vortrag und die Fragen noch frisch im Gedächtnis sind, in die linke Schlüsselwortspalte geschrieben.

Wir haben diese Methode in leicht abgeänderten Form – ausgerichtet auf den Unterricht an Schulen – in den Lerntipps als Wunderseite eingeführt. Dort findet sich ein Beispiel aus dem Unterricht:

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