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Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer

Klare Strukturierung des Unterrichts (Prozess-, Ziel- und Inhaltsklarheit; Rollenklarheit, Absprache von Regeln, Ritualen und Freiräumen) Hoher Anteil echter Lernzeit (durch gutes Zeitmanagement, Pünktlichkeit; Auslagerung von Organisationskram; Rhythmisierung des Tagesablaufs) Lernförderliches Klima (durch gegenseitigen Respekt, verlässlich eingehaltene Regeln, Verantwortungsübernahme, Gerechtigkeit und Fürsorge) Inhaltliche Klarheit (durch Verständlichkeit der Aufgabenstellung, Plausibilität des thematischen Gangs, Klarheit und Verbindlichkeit der Ergebnissicherung) Sinnstiftendes Kommunizieren (durch Planungsbeteiligung, Gesprächskultur, Sinnkonferenzen, Lerntagebücher und Schülerfeedback) Methodenvielfalt (Reichtum an Inszenierungstechniken; Vielfalt der Handlungsmuster; Variabilität der Verlaufsformen und Ausbalancierung der methodischen Großformen) Individuelles Fördern (durch Freiräume, Geduld und Zeit; durch innere Differenzierung… Weiterlesen »Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer

Elterntipps zum besseren Lernen

Auf der Seite „Elterntipps zum besseren Lernen“ werden Antworttexte auf Elternfragen veröffentlicht, die an die Autoren der Lerntipps – Benjamin & Werner Stangl – immer wieder herangetragen werden. Dabei werden die bewährten Lerntipps für SchülerInnen und StudentInnen um diese Facette ergänzt, wobei als Prämisse gilt, dass es letztlich immer die Kinder und Jugendlichen sind, die Lernen müssen. Neben den Methoden, die sich mit dem Lernen selber beschäftigen, finden sich auch viele praktische Hinweise, wie man sein Lernen organisieren kann. Alle Tipps sind kostenlos verfügbar und werden laufend ergänzt und erweitert.… Weiterlesen »Elterntipps zum besseren Lernen

BookCrossing – die wandernde Literatur

Ein neuer weltweiter Trend schwappt nach Österreich über: BookCrossing. Jeder wird dabei ermutigt, Bücher in freier Wildbahn „auszusetzen“. Der Finder des Buches darf es mitnehmen und lesen, um es dann wieder der Wildnis zu übergeben, wo es einen neuen Leser findet. Der ursprüngliche Besitzer des Buches kann dabei jederzeit nachvollziehen, wo sich das Buch gerade befindet. Durch diese Idee wird die ganze Welt zu einer riesigen Bibliothek. Machen Sie mit! So funktioniert es: Die Mitglieder von Bookcrossing registrieren Bücher auf der Webseite www.bookcrossing.com. Jedes Buch bekommt eine eigene BCID (BookCrossingIDentnumber),… Weiterlesen »BookCrossing – die wandernde Literatur

Katastrophe Pubertät

Einem Psychologen und vermutlich auch jeder Psychologin jagen kalte Schauer über den Rücken, wenn er/sie von hier nicht genannten Experten erfährt, dass Eltern in der Pubertät, der angeblich „schwierigsten Phase in der Erziehung der Kinder” entweder einen „Pubertäts-Überlebensbrief“ oder ein „Notfall-Fibel Pubertät“ oder sogar eine „SOS-Notfall-Fibel Pubertät“ benötigen – einiges gratis, die wirklich wichtigen Tipps dann gegen gutes Geld. Da ist die Rede von „besonders schwierigen und hartnäckigen Fällen“, von „Motivationstexten, die man als Eltern in dieser Zeit häufiger braucht, um sich und sein Kind und die ganze Familie gut… Weiterlesen »Katastrophe Pubertät

Didaktik in der Mathematik

Die Angst vor Mathematik ähnelt manchmal der Gottesfurcht. Jaromir Konecny Das Rechnen mit Unbekannten in Gleichungen, also die Algebra, stellte schon viele Schülergenerationen vor große Herausforderungen, denn es fällt vielen Menschen in allen Ausbildungsphasen schwer, abstrakte Algebra-Konzepte wie Gleichungen und Variablen nachzuvollziehen und anzuwenden. Die Arbeitsgruppe „Didaktik in der Mathematik“ der Universität Bremen beschäftigt sich mit der Wissenschaft vom Lehren und Lernen von Mathematik, darunter mit Lehrmethoden und dem Lernverhalten von Schülern. In dem Projekt „Multimodal Algebra Lernen“ werden unter der Leitung des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik neueste Erkenntnisse aus… Weiterlesen »Didaktik in der Mathematik

Kritische oder sensible Phasen für das schulische Lernen?

Oft werden als Voraussetzungen für das schulische Lernen bestimmter Inhalte kritische oder sensible Phasen in der Gehirnentwicklung postuliert, was nach Meinung vieler Expertinnen und Experten ein bloßer Neuromythos ist. Die Problematik betrifft eher die Wissensvoraussetzungen, d. h., welche Grundbegriffe und Zusammenhänge muss jemand bereits verstanden haben, damit er einen bestimmten neuen Inhalt verstehen kann? Welche Misskonzepte sind in diesem Zusammenhang verbreitet und erschweren das Verstehen des neuen Inhalts? Gute Lehrinnen und Lehrer wissen in der Regel, dass die Kenntnis solcher Wissensvoraussetzungen und Fehlvorstellungen dasjenige ist, was für die erfolgreiche Vermittlung… Weiterlesen »Kritische oder sensible Phasen für das schulische Lernen?

Langsamkeitstoleranz von Lehrerinnen und Lehrern

*** Hier KLICKEN: Das BUCH dazu! *** Nach Ansicht von Gold (2016) ist es für LehrerInnen wichtig, unterschiedliche Lerntempi mit größerer Gelassenheit zu akzeptieren und eine höhere Langsamkeitstoleranz zu entwickeln, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass LehrerInnen meist nicht lange genug abwarten, bis Kinder auf ihre Frage antworten, sondern oft schon nach drei Sekunden Stille die Antwort selbst geben oder die Frage neu formulieren. Dabei sind rein psychologisch betrachtet mindestens fünf Sekunden Nachdenkzeit aber notwendig, damit Schülerinnen und Schüler überlegt antworten können. Für Lehrerinnen ist es daher notwendig, sich auf solche… Weiterlesen »Langsamkeitstoleranz von Lehrerinnen und Lehrern

Die Immersionsmethode beim Fremdsprachenerwerb

Die bei weitem effektivste Methode des Spracherwerbs ist die Immersionsmethode. Immersion ist das Eintauchen in eine Sprache. Bei dieser Methode ist die neue Sprache die Arbeits- und Umgangssprache, wobei nach dem Prinzip „Eine Person – eine Sprache“ ein Lehrender nur Deutsch spricht, der andere z.B. nur Englisch oder Französisch. Alles, was die fremdsprachliche Lehrkraft sagt, verstärkt sie allein durch Mimik, Gestik oder Zeigen aber nicht durch Übersetzung. Das Kind erschließt sich damit die Sprache eigenständig Stück für Stück aus dem Zusammenhang der Situation. Dies bildet die natürlichste Art nach, wie… Weiterlesen »Die Immersionsmethode beim Fremdsprachenerwerb

Interpretation narrativer Interviews

Das narrative Interview und die dokumentarische Methode der Interpretation gehören zu den zentralen Methoden der qualitativ-empirischen Bildungsforschung. Warum und wie narrative Interviews mit der dokumentarischen Methode interpretiert werden können, ist Thema des Beitrags Dokumentarische Interpretation narrativer Interviews. Die dokumentarische Interpretation narrativer Interviews greift zwar auf Elemente der Narrationsstrukturanalyse zurück, sie legt aber den Schwerpunkt auf komparative Analyse und Typenbildung. Das narrative Interview ist für die qualitativ-empirische Bildungsforschung deshalb so wichtig geworden, weil sich mit ihm längere Erlebnisabschnitte bis hin zu Lebensgeschichten aus der Erfahrungsperspektive der interviewten Personen heraus in ihrer… Weiterlesen »Interpretation narrativer Interviews

Vorurteile gegenüber Hochbegabten

Baudson (2016) hat die Vorurteile untersucht, die Menschen gegenüber Hochbegabten besitzen. Sie legte über tausend Erwachsenen einen Fragebogen vor, in denen sie sich selbst beschreiben sollten und welche Gefühle das Wort Hochbegabung bei ihnen auslöst. Sie sollten auch einschätzen, ob Hochbegabte besser denken können als andere, mehr leisten, allgemein überlegen sind, Probleme mit Gefühlen und im Umgang mit anderen haben. Es zeigte sich, dass zwei Drittel Hochbegabte für scharfsinnig aber auch für schwierig halten. Ein Drittel beschrieb Hochbegabte als intelligent und leistungsfähig, wobei negative Zuschreibungen fehlten. Das Klischee, dass Hochbegabte… Weiterlesen »Vorurteile gegenüber Hochbegabten

Auch das gibt es: schulweh

In einem Antwort- und Frageforum, in dem sich in der Hauptsache Pubertierende Hilfe für ihre Hausaufgaben holen, fand sich auch diese Frage: „Ist es normal das ich am Wochenende schulweh hab?“ Und dann heißt es weiter: „Ich weiss es klingt irgendwie komisch und albern.. Aber jedes mal wenn Wochenende ist dann vermisse ich die Schule (wegen lieblinglehrer,Freunde..)in den Sommer Ferien ist es dann noch schlimmer.. Da hab ich extrem schulweh“. Man könnte auf Grund der sprachlichen Kompetenz durchaus vermuten, dass sie – es war nach dem Nickname eine weibliche Fragende… Weiterlesen »Auch das gibt es: schulweh

Sparkling Science Programm

Sparkling Science ist ein Programm des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (Abteilung II/4: Forschung und Innovationen für die Zukunft), das seit 2007 einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet. In mittlerweile insgesamt 260 geförderten Projekten (200 sind bereits abgeschlossen) arbeiteten und arbeiten WissenschafterInnen Seite an Seite mit Jugendlichen an aktuellen Forschungsfragen. Die hier angewandte Forschungsmethodik ist auch bekannt unter dem Begriff „Citizen Science“. Die digitale Einreichplattform www.sparklingscience.at ist bis Freitag, den 30. September, 12:00 Uhr),geöffnet, auf der Projektanträge eingereicht werden können. Den aktuellen Ausschreibungstext… Weiterlesen »Sparkling Science Programm