Das Paradox der Hausaufgaben: Warum weniger oft mehr Bildung bedeutet
Die Annahme, dass Hausaufgaben ein notwendiges Übel oder gar ein Gütesiegel für anspruchsvollen Unterricht seien, hält einer kritischen Betrachtung oft nicht stand, denn vielmehr lässt sich argumentieren, dass eine übermäßige Verlagerung von Lernprozessen in das häusliche Umfeld ein Symptom für didaktische Defizite im Klassenzimmer sein kann. Ein wirklich guter Unterricht zeichnet sich dadurch aus, dass die wesentlichen kognitiven Hürden gemeinsam mit der Lehrkraft überwunden werden, anstatt die Schüler mit ihren Fragen am späten Nachmittag allein zu lassen, was die Hausaufgabe oft eher zu einem Zeugnis mangelnder Zeitplanung als zu einem… Weiterlesen »Das Paradox der Hausaufgaben: Warum weniger oft mehr Bildung bedeutet