PISA Equally prepared for life? How 15-year-old boys and girls perform in school


Worauf sind Unterschiede in den Schulleistungen zwischen Jungen und Mädchen zurückzuführen? Welche Rolle spielen Schule und andere soziale Faktoren bei der Leistungsdifferenz zwischen den Geschlechtern? Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen nehmen im Laufe der Schulkarriere zu. So erzielen Jungen und Mädchen in Mathematik gegen Ende der Grundschulzeit bei internationalen Vergleichsstudien fast die gleichen Ergebnisse. Bei der PISA-Studie im Alter von 15 Jahren zeigt sich jedoch ein anderes Bild: hier schneiden Jungen in fast allen untersuchten Ländern besser ab als Mädchen.

Der neue Bericht „Equally prepared for life?: How 15-year-old boys and girls perform in school“ kommt zu dem Ergebnis, dass die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen eher auf geschlechtsspezifische Vorurteile zurückzuführen sind als auf unterschiedliche Begabung. Es müssen Strategien entwickelt werden, um das Selbstbewusstsein und die Motivation der Schülerinnen und Schüler in ihren schwachen Fächern zu stärken. Der Bericht stützt sich auf Daten aus den PISA-Erhebungen und anderen OECD-Studien.

Weitere Informationen und Bezugsquellen finden Sie unter: http://www.oecd.org/de/pisa/equallyprepared

Siehe auch Geschlechtsunterschiede in der schulischen Leistung



Hausaufgaben ohne Elternhilfe bewältigen


Hausaufgaben dienen dazu, dass SchülerInnen Gelerntes wiederholen und festigen können, um es dann selbst anzuwenden, doch nach einer Umfrage helfen etwa zwei Drittel der Eltern bei den Hausaufgaben nach, wodurch sich viele stark belastet fühlen. Dabei sind ständige Kontrolle und Unterstützung durch die Eltern nicht förderlich, denn Kinder verlieren bei zu starkem Eingriff der Eltern sogar die Motivation und bauen Ängste auf. LehrerInnen können im Unterricht nur dann auf Schwachstellen eingehen, wenn sie sie sehen können. SchülerInnen müssten daher den Mut aufbringen, Pro­bleme im Unterricht aktiv anzusprechen, denn es hilft wenig, wenn die Eltern ihnen die Auseinandersetzung zu Hause abnehmen. Siehe dazu

Soll man seinen Kindern bei Hausaufgaben helfen?



Projekt Lernen ohne Lärm


Zu viel Lärm stört die Konzentration und kann der Gesundheit schaden, und gerade dort, wo man sich besonders konzentrieren sollte, ist es aber oft zu laut, etwa in Klassenzimmern. Andauernder Umgebungslärm schadet Kindern und Jugendlichen, sodass sich die SchülerInnen schlechter konzentrieren können und dass dadurch ihre Leistungen nicht so gut sind, wie sie sein könnten. Auch langfristige Schäden sind durch den Lärm im Klassenzimmer möglich. Lärm ist in auch vielen Schulen, Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen zu einer großen Gesundheitsbelastung geworden, sowohl für jene, die dort lehren, genauso wie für die Lernenden. Im Rahmen des Projekts “Lernen ohne Lärm” sollen Kinder und Jugendliche, PädagogInnen, weiteres Schulpersonal, SchulärztInnen und ArchitektInnen für die Lärmproblematik sensibilisiert werden, und es sollen Beispiele ausgearbeitet werden, wie belastendes Lärmaufkommen in Schulen und Kindergärten durch raumakustische, organisatorische und soziale Optimierungsmaßnahmen verringert werden kann.

Kinder und Jugendliche forschen in diesem Projekt mit Unterstützung ihrer PädagogInnen und ExpertInnen zu Ursachen und Wirkungen von Lärm, wobei im Rahmen dieser Forschung die SchülerInnen mit Lehrpersonen und der Schulleitung und unterstützt durch das Projektteam maßgeschneiderte Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung in der eigenen Schule entwickeln und diese um setzensollen. So sollen einerseits Gesundheit und Wohlbefinden der Kinder und Erwachsenen in den Projektschulen gesteigert werden, andererseits sollen Schlüsse gezogen werden, wie Sensibilisierungsmaßnahmen, organisatorische, soziale und raumakustische Maßnahmen dazu beitragen, allgemein den Alltag in Bildungsinstitutionen leiser zu gestalten. Auch soll ein Informationsnetzwerk zur Sensibilisierung bezüglich Lärm in Österreich aufgebaut werden, um Bemühungen im Umwelt-, Gesundheits- und Bildungsbereich stärker zu bündeln. Um eine breiten Öffentlichkeit zu erreichen, ist es erforderlich, dass auch die Schulen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Öffentlichkeitsarbeit machen und eine Abschlussveranstaltung an ihrer Schule organisieren.

Link: https://www.lernenohnelaerm.at/



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