Zum Thema ‘Schule’

So können Väter wirklich beim Einmaleins-Lernen helfen!



In einer Zeitschrift, die sich speziell an Väter wendet, schreibt unter dem Titel “Das Einmaleins leicht lernen, so können Väter helfen” eine Autorin und Grundschulpädagogin richtigerweise, dass das kleine 1×1 gehört zu den wichtigsten Grundlagen in der Mathematik zählt, auf die alles aufbaut. Und richtig ist auch, dass für das Einmaleins lernen ausreichend Übung erforderlich ist.

Dann allerdings folgt der Satz: “Dabei ist es besonders wichtig, dass die Kinder nicht einfach nur die Aufgaben und die Ergebnisse auswendig aufsagen, sondern genau wissen, was dahinter steckt.” Das ist nur teilweise richtig, denn  es ist zwar klar, dass Kinder wissen müssen, was ein Zahlenraum ist und dass Addieren die Basis für das Multiplizieren darstellt. Allerdings geht es in der Folge alleine darum, dass Kleine Einmaleins vollständig zu automatisieren, sodass die Antwort auf 7 mal 9 nicht mehr aus der Siebener- oder Neuner-Reihe abgeleitet werden darf, sondern rein assoziativ auf Grund der Nennung der beiden Faktoren.

Auch stimmt es nicht, dass es beim Kleinen EInmaleins um 100 Aufgabensätze geht, sondern dass es viel weniger sind – genau genommen sind es nur 36 bzw. 23 Aufgabensätze, die zu lernen sind. Und es sind auch keine aufwändigen Lernspiele notwendig, auch wenn diese vielleicht bei der Erfassung des Zahlraums hilfreich sein können, sondern es ist nur eine knapp zwei bis vier Wochen lange systematische Übungsarbeit notwendig, wie wir sie in einem unserer erfolgreichsten Lerntipps beschrieben haben!

Wesentlich dabei ist, sich möglichst früh von der Systematik der Reihen zu lösen, die man auch mit Eselsbrücken nicht wirklich erleichtern kann. Kinder sind in dieser Zeit – also um sieben bis acht Jahre – kognitiv in der Lage, das Kleine Einmaleins binnen kürzester Zeit dauerhaft und nachhaltig zu lernen.

Die beste Methode wird hier beschrieben, wobei man sogar noch die komplementäre Division parallel dazu automatisiert ins Gedächtnis der Kinder bringen kann: Multiplizieren lernen & Dividieren lernen durch die Dreieck-Methode.

Quelle

https://www.netpapa.de/schule/einmaleins-leicht-lernen.html (19-04-17)



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Zählen ist nicht Rechnen



auch wenn es am Anfang für Kinder in Ordnung ist, die Finger beim Zählen zu nutzen. Doch das muss spätestens in der zweiten Grundschulklasse Vergangenheit sein, denn die Zahlenwerte werden größer und so viele Finger haben wir nicht. Sicherlich kann man auch über das Sehen, also das Betrachten der Finger, am Anfang eine Hilfe erhalten, aber man muss lernen, zu abstrahieren. Kinder entwickeln dann eigene Strategien, wenn sie nicht mehr weiter wissen und keine Ahnung haben, wie sie eine Rechenaufgabe lösen können, wobei diese Strategien nicht unbedingt richtig sind.

Neben Konzentration braucht man für Mathematik unbedingt Orientierung, Vorstellung und Abstraktion, wobei das in der Regel bereits im Kindergartenalter eingeübt wird. So ist etwa das Rechts-Links-Verstehen sehr wichtig, das sich zunächst auf den eigenen Körper bezieht, später dann auf das Gegenüber. Es ist einem Kind nicht in die Wiege gelegt und auch nicht genetisch vererbt, dass es verstehen muss, dass sein linker Arm im Gegenüber der Mutter rechts ist.

Wenn Kinder auswendig lernen funktioniert das am Anfang gut, denn natürlich kann man das Einmaleins lernen und am Anfang muss es gar nicht auffallen, dass ein Kind eigentlich das Rechenprinzip gar nicht verstanden hat, weil es in der Regel durch Auswendiglernen oft zum richtigen Ergebnis kommt. Doch wenn die Aufgaben komplexer werden, dann geht das irgendwann nicht mehr und weil dann die Grundlagen fehlen, kommt das Kind nicht mehr nach.

Übrigens: Wenn eine Lernstörung vorliegt, bringt Nachhilfe wenig, denn diese hilft nur bei Themen, die nicht verstanden worden sind, doch wenn Nachhilfe von der Grundschule bis zum Abitur durchgängig notwendig ist, dann liegen die Probleme in der Regel in einem anderen Bereich.



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Naturwissenschaftliches Arbeiten – eine didaktische Webseite von Thomas Seilnacht



Neben einem “virtuellen Labor”, einem äußerst umfangreichen Periodensystem, einem Chemielexikon, einem Mineralienführer, einem Farbenführer sowie vielen Informationen zu Experimenten, Schülerübungen und Demonstrationsversuchen bietet Thomas Seilnacht auf seiner didaktischen Webseite “Naturwissenschaftliches Arbeiten” auch didaktische Anmerkungen sowie Wissenswertes über labortechnische Grundoperationen, Nachweisreaktionen und zum Teil kostenlos downloadbare Arbeitsblätter/Folien. Einzelheiten zu Gefahrstoffen und Reaktionen werden durch Filme ergänzt.



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