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Elterliche Erziehung

Unter elterlicher Erziehung versteht man in der Psychologie, Pädagogik und Soziologie charakteristische Bündel grundlegender Einstellungen und Verhaltensmuster, die Eltern bei ihrer Erziehungstätigkeit erkennen lassen.

Was sind gefühlsstarke Kinder?

Gefühlsstarke Kinder sind nach Nora Imlau jene Kinder, die früher als schwierig, schwer erziehbar oder als verhaltensoriginell bezeichnet wurden. Sie werden oft als besonders impulsiv, wild und anstrengend wahrgenommen, wobei sie gleichzeitig häufig aber auch besonders sensibel und kreativ sind. Man kann gefühlsstarke Kinder von Gleichaltrigen vor allem darin unterscheiden, dass sie ihre Emotionen und Bedürfnisse besonders stark empfinden und ausleben. Früher galten solche als schwer erziehbare, renitente, aufmüpfige, anstrengende, schwierige Kinder, als kleine Tyrannen und Terrorzicken, als Draufgänger und Dramaqueens. Es gibt typische Merkmale für gefühlsstarke Kinder: Sie erleben… Weiterlesen »Was sind gefühlsstarke Kinder?

Mobbing in der Grundschule: Was Eltern tun können!

Aggressionen und Konflikte gibt es schon im Kindergarten, doch sind diese meist kein Ausdruck eines expliziten Mobbinggeschehens, denn das setzt langfristiges und systematisches Handeln voraus, wozu Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in der Regel nicht fähig sind, sondern aus der Situation heraus handeln. Trotzdem können Grundkonstellationen des Mobbings bereits vorhanden sein, denn manche Kinder sind dominant und werden von den anderen vielleicht als überlegen bewundert, sodass ihnen anderen gern folgen. Es gibt in diesem Alter auch Kinder, die sich gegen rüdere Attacken nicht zur Wehr setzen und… Weiterlesen »Mobbing in der Grundschule: Was Eltern tun können!

Spielen mit Kleinkindern

Irgendwann im zweiten Lebensjahr machen die meisten Babys ihre ersten Schritte und werden zu Kleinkindern. Die Kleinkindphase endet in der Regel im Alter von drei Jahren und das Kind wird zum Vorschulkind. Durch das Spielen lernen Kleinkinder Sprache, soziale Fähigkeiten, Selbstbewusstsein, Kreativität, Problemlösung und Kontrolle über ihre Körperbewegungen. Wenn Kleinkinder interessante Spielzeuge und Materialien zum Spielen erhalten und Gelegenheit zur Bewegung und zum Sport haben, lernen sie leicht und schnell. Ein Großteil ihres Spiels wird sich um einen Erwachsenen drehen, der die Werkzeuge und Aktivitäten zur Verfügung stellt, um ihr… Weiterlesen »Spielen mit Kleinkindern

Wenn Säuglinge schreien und nicht damit aufhören!

Wenn ein Kind schreit, sollten Eltern zunächst erkennen, dass das Kind in dieser Situation überlastet ist, und Lösungen finden, dem Kind zu helfen, mit der Situation umzugehen. Wenn ein Kind schreit, dann hat es immer einen Grund, vor allem ist sein System überlastet und was immer man jetzt an erzieherischen Maßnahmen ergreift, hat überhaupt keinen Effekt. Wenn ein Kind weint, schreit oder brüllt, ist sein Gehirn in einem Ausnahmezustand, sodass man jedwede Erziehungsmaßnahmen auf später verschieben und erstmal dafür sorgen muss, dass es überhaupt wieder zuhören kann, wobei man natürlich… Weiterlesen »Wenn Säuglinge schreien und nicht damit aufhören!

Wie Kinder lernen können, die Emotionen anderer besser zu verstehen

Kindern fällt es oft schwer, ihre Gefühle in Worte zu fassen, sodass man versuchen kann, diese Verbalisierung spielerisch zu unterstützen und zu fördern. Emotions-Scharade oder Feelings Charade ist dabei eine etwas abgewandelte Form dieses Pantomime-Spiels, das unterhaltsam dazu beitragen kann, die Kommunikation mit und unter Kindern über ihre Gefühle zu eröffnen. Auch trägt dieses Spiel dazu bei, den Wortschatz der Kinder im Zusammenhang mit Gefühlen zu erweitern und ihr Selbstvertrauen im Umgang mit ihrer diesbezüglichen Artikulationsfähigkeit zu stärken. Man sollte dieses Spiel damit beginnen, mit den Kindern darüber zu sprechen,… Weiterlesen »Wie Kinder lernen können, die Emotionen anderer besser zu verstehen

Hausaufgaben ohne Elternhilfe bewältigen

Hausaufgaben dienen dazu, dass SchülerInnen Gelerntes wiederholen und festigen können, um es dann selbst anzuwenden, doch nach einer Umfrage helfen etwa zwei Drittel der Eltern bei den Hausaufgaben nach, wodurch sich viele stark belastet fühlen. Dabei sind ständige Kontrolle und Unterstützung durch die Eltern nicht förderlich, denn Kinder verlieren bei zu starkem Eingriff der Eltern sogar die Motivation und bauen Ängste auf. LehrerInnen können im Unterricht nur dann auf Schwachstellen eingehen, wenn sie sie sehen können. SchülerInnen müssten daher den Mut aufbringen, Pro­bleme im Unterricht aktiv anzusprechen, denn es hilft… Weiterlesen »Hausaufgaben ohne Elternhilfe bewältigen

Elterliches Vorlesen

Schon mit fünfzehn Minuten Vorlesen am Tag fördern Eltern zahlreiche sprachliche und nichtsprachliche Fähigkeiten, denn beim Vorlesen wird etwa eine ganz andere Sprachstruktur vermittelt als in einem normalen Gespräch. Was im Alltag gesprochen wird, ist meist eine reduzierte Sprache, doch beim Vorlesen geht die Sprache darüber deutlich hinaus und gibt dem Kind einen neuen sprachlichen Input, der sehr wertvoll ist. Welches Buch oder welches Genre den Kindern vorgelesen wird, ist dabei übrigens nicht so wichtig, sondern eher, dass die Kinder die Geschichten spannend finden und dabei wirklich zuhören. Wichtig ist… Weiterlesen »Elterliches Vorlesen