Medien

BookCrossing – die wandernde Literatur

Ein neuer weltweiter Trend schwappt nach Österreich über: BookCrossing. Jeder wird dabei ermutigt, Bücher in freier Wildbahn „auszusetzen“. Der Finder des Buches darf es mitnehmen und lesen, um es dann wieder der Wildnis zu übergeben, wo es einen neuen Leser findet. Der ursprüngliche Besitzer des Buches kann dabei jederzeit nachvollziehen, wo sich das Buch gerade befindet. Durch diese Idee wird die ganze Welt zu einer riesigen Bibliothek. Machen Sie mit!

So funktioniert es: Die Mitglieder von Bookcrossing registrieren Bücher auf der Webseite www.bookcrossing.com. Jedes Buch bekommt eine eigene BCID (BookCrossingIDentnumber), anhand derer man seinen Weg nachvollziehen kann. Dann werden die Bücher freigelassen: Man legt sie in ein Ärztewartezimmer, läßt sie „versehentlich“ in der U-Bahn liegen oder verschenkt sie. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Finder eines Buches tippt die BCID auf der Webseite ein und kann in einem Journal angeben, wo er das Buch gefunden hat, als auch seine Meinung dazu kundtun. Dann läßt er es wieder frei…




Nainas Twitter-Kurzschluss

Auf ihrem Twitter-Account hat die 17-jährige Naina am 10. Januar um 13.49 Uhr ins World Wide Web geschrieben: „Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ Binnen weniger Stunden lesen Tausende diesen Tweet im Netz und binnen kurzer Zeit wurde der fast 12 000-mal geteilt und rund 21 500-mal favorisiert. Darüber hinaus hat Nainas Beitrag eine Diskussion darüber ausgelöst, inwiefern es überhaupt Aufgabe einer Bildungseinrichtung sein kann und muss, auf derlei Alltagsprobleme vorzubereiten. Wie weit geht der Aufgabenbereich der Schule, wann kommen die Eltern ins Spiel und wo fängt die Eigenverantwortung an?

Aus pädagogischer Sicht liegt hier ein großes Missverständnis in bezug auf schulische Ausbildung vor, denn eine Jugendliche, die in der Lage ist eine Gedichtanalyse in vier Sprachen zu schreiben, ist sicherlich in der Lage, sich das Wissen zu Steuern, Miete oder Versicherungen in kurzer Zeit anzueignen bzw. die notwendigen Informationen zu finden, am leichtesten vermutlich mit Hilfe des Internet. Hingegen ist es äußerst unwahrscheinlich, dass eine an Steuern, Miete oder Versicherungen ausgebildete Schülerin dazu fähig ist, eine Gedichtanalyse in vier Sprachen zu schreiben.

Siehe dazu Das exemplarische Lernen – das Wesen der genetischen Didaktik.




Internetsicherheit für Kinder

Einige englischsprachige Ressourcen zum Thema Internetsicherheit:

FBI: Internet Safety Tips for Kids
http://www.fbi.gov/fun-games/kids/kids-safety

Mobile Device Safety for Kids
http://www.scratchwireless.com/pad/mobile-device-safety-for-kids/

Parent Guide: Talk With Your Kids about Internet Safety
http://www.onguardonline.gov/articles/0006-talk-your-kids

The 14 Rules of Online Safety for Children
http://blog.kanetix.ca/the-14-rules-of-online-safety-for-children/

Cyber Safety: Top 10 Tips for Youth
http://www.afp.gov.au/policing/cybercrime/~/media/afp/pdf/c/cyber-safety-top-10-tips-for-youth.ashx

Expert Computer Security Tips
http://blog.zintro.com/computer-security/

Cyberbullying Research Center
http://cyberbullying.us/