Zum Thema ‘Lernen’

Lernen kann man mit Düften unterstützen



Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Darbietung von Geruchssignalen während des Lernens und selektiv während des Schlafs mit langsamen Gehirnwellen den Lernerfolg erhöht. Kornmeier (2020) hat nun in einer aktuellen Studie die bisherige Forschung erweitert, um die Optimierung und praktische Anwendbarkeit dieses Cueing-Effekts zu prüfen. In einer Feldstudie zum Vokabellernen in einer regulären Schulumgebung stimulierte man den Schlaf während der ganzen Nacht ohne Schlafmonitoring mit Geruchssignalen, und wandte den Geruch zusätzlich als Abrufsignal in einem anschließenden Test an. Dabei fand man einen Geruchs-Cueing-Effekt mit vergleichbaren Effektgrößen wie Studien mit Schlafmonitoring und selektivem Cueing. Darüber hinaus fand man einige Hinweise auf einen weiteren Leistungsvorteil mit zusätzlichem Cueing während des Recall-Tests. Offenbar funktioniert der Geruchseffekt auch außerhalb des Labors, wobei ein kontinuierliches Cueing in der Nacht ähnliche Effektgrößen erzeugt wie in einer Studie mit selektivem Cueing in bestimmten Schlafstadien. Offenbar funktioniert der unterstützende Effekt von Duftstoffen im Alltag sehr zuverlässig und kann gezielt genutzt werden, denn die Schülerinnen und Schüler zeigten einen deutlich größeren Lernerfolg, wenn die Duftstäbchen sowohl während der Lern- als auch der Schlafphase zum Einsatz kamen. Auch deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der zusätzliche Einsatz der Duftstäbchen beim Vokabeltest der Erinnerung auf die Sprünge hilft.

Literatur

Kornmeier, Jürgen (2020). How odor cues help to optimize learning during sleep in a real life-setting. Scientific Reports, 10, doi:10.1038/s41598-020-57613-7.



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39 Lerntipps



1. Lerne auf mehreren Lernwegen
2. Wiederhole in regelmäßigen Abständen
3. Fertige dir Zeichnungen an
4. Lasse dir kleine Übungsdiktate diktieren
5. Übe frühzeitig für die Tests
6. Schalte beim Lernen Radio, Walkman und Fernseher aus
7. Plane deine Lernzeit (mit Terminkalender)
8. Schwierige Vokabel auf Kärtchen
9. Lerne ähnliche Fächer nicht hintereinander (z.B.: Englisch und Französisch)
10. Mache regelmäßig deine Hausaufgaben
11. Lies wichtige Informationen und Fragen laut
12. Verschiebe dringende Arbeiten nicht auf morgen
13. Beachte stets genau die Aufgabenstellung
14.  Fasse wichtigen Lernstoff schriftlich zusammen
15. Übe den Lernstoff mit Hilfe kleiner Fragekärtchen
16. Schaue dir deine Fehler genau an
17.  Denke dir zu schwierigen Daten Eselsbrücken aus
18. Gestalte dein Heft ordentlich und übersichtlich
19. Belohne dich nach getaner Arbeit.
20. Nütze und benütze Arbeitsmittel wie Lineal und Textmarker
21. Scheue dich nicht deinen Lehrer zu fragen
22.  Entlaste dein Gedächtnis durch eine gute Pinwand
23. Teile dir deine Hausaufgaben in kleine Portionen auf
24. Arbeite aktiv und konzentriert im Unterricht mit
25. Lasse dich durch Misserfolge nicht entmutigen
26. Sprich mit anderen Menschen über deine Lernprobleme
27. Mache gelegentlich mal eine Pause
28. Markiere und unterstreiche Wichtiges
29. Gestalte deinen Arbeitsplatz übersichtlich
30. Mache dir zur Übung einen Schwindelzettel  –   Schwindelzeichnung
31. Wiederhole und übe mit einem Lernpartner
32. Sorge für Abwechslung bei Hausaufgaben
33. Mache dir einen Tagesplan und einen Wochenplan
34. Schreibe dir Ideen auf kleine Notizzettel
35. Halte dir zum Lernstoff kleine Vorträge
36. Traue dir etwas zu und glaube an deinen Erfolg
37. Stelle dir selbst einen Übungstest zusammen
38. Lasse dich nicht von Freunde und Mitschülern ablenken
39. Schwätze nicht mit deinem Banknachbarn

Quelle: Helene Lindner und Heidemarie Lau: Erfolgreiches Lernen mit System



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Wie man seine Kinder das Kleine Einmaleins lehrt, ohne sie zu quälen



Auf der Webseite Das kleine 1×1 – Die Methode findet sich eine für Eltern äußerst nützliche Seite, welche mit der dort beschriebenen Methode ihren Kindern helfen können, das Kleine Einmaleins ohne Krampf und Qualen zu erlernen! In Zeiten von Podcasts und mp3-Playern ist das eine hervorragende Möglichkeit! Es wird auch eine mp3-Datei zum Erlernen des kleinen 1×1 zum Download angeboten!

Übrigens: Zur Lösung von Aufgaben der schriftlichen Multiplikation ist es wichtig, dass ein Kind das kleine Einmaleins fehlerfrei auswendig beherrscht, denn nur so kann es später ohne Zeitverlust Aufgaben lösen.


Zum Thema des Rechnen-Lernens fand sich in einer Zeitung in Deutschland unter dem Titel “Lesen, Schreiben, Rechnen – in unseren Schulen vernachlässigte Kulturtechniken?” folgender Bericht:

Viele Schüler, die auf weiterführende Schulen wechseln, beherrschen nicht unbedingt das kleine Einmaleins mit seinen Umkehraufgaben. Die Defizite schleppen Schüler so lange mit, bis endlich der Taschenrechner die Rettung bringt. Die schriftlichen Rechenverfahren beherrschen manche Schüler nie in wünschenswertem Maße. Frühere Schülergenerationen quälten sich von Päckchen zu Päckchen, bis der Stoff aus den Ohren quoll. Die fundamentalen Rechentechniken allerdings saßen. Diese Vorgehensweise ist heute nicht mehr der Maßstab, geschuldet dem Postulat nach Lernfreude, geschuldet aber auch suboptimaler Disziplin und Konzentrationsfähigkeit sowie gewachsener Stofffülle.



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