Zum Thema ‘Lernen’

Wie man seine Kinder das Kleine Einmaleins lehrt, ohne sie zu quälen



Auf der Webseite Das kleine 1×1 – Die Methode findet sich eine für Eltern äußerst nützliche Seite, welche mit der dort beschriebenen Methode ihren Kindern helfen können, das Kleine Einmaleins ohne Krampf und Qualen zu erlernen! In Zeiten von Podcasts und mp3-Playern ist das eine hervorragende Möglichkeit! Es wird auch eine mp3-Datei zum Erlernen des kleinen 1×1 zum Download angeboten!

Übrigens: Zur Lösung von Aufgaben der schriftlichen Multiplikation ist es wichtig, dass ein Kind das kleine Einmaleins fehlerfrei auswendig beherrscht, denn nur so kann es später ohne Zeitverlust Aufgaben lösen.


Zum Thema des Rechnen-Lernens fand sich in einer Zeitung in Deutschland unter dem Titel “Lesen, Schreiben, Rechnen – in unseren Schulen vernachlässigte Kulturtechniken?” folgender Bericht:

Viele Schüler, die auf weiterführende Schulen wechseln, beherrschen nicht unbedingt das kleine Einmaleins mit seinen Umkehraufgaben. Die Defizite schleppen Schüler so lange mit, bis endlich der Taschenrechner die Rettung bringt. Die schriftlichen Rechenverfahren beherrschen manche Schüler nie in wünschenswertem Maße. Frühere Schülergenerationen quälten sich von Päckchen zu Päckchen, bis der Stoff aus den Ohren quoll. Die fundamentalen Rechentechniken allerdings saßen. Diese Vorgehensweise ist heute nicht mehr der Maßstab, geschuldet dem Postulat nach Lernfreude, geschuldet aber auch suboptimaler Disziplin und Konzentrationsfähigkeit sowie gewachsener Stofffülle.



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Lernstrategien im Studium



Man kann drei Lernstrategien im Studium unterscheiden:

Kognitiven Lernstategien: Das sind solche Lernaktivitäten, die der unmittelbaren Informationsaufnahme, verarbeitung und speicherung dienen. Welche konkreten Lernaktivitäten werden von Studierenden genutzt, um sich die neuen Informationen einzuprägen? Welche Lernaktivitäten werden genutzt, um zu einem tieferen Verständnis des Gelernten zu kommen?
Hier lassen sich die vier Bereiche “Organisieren”, “Elaborieren”, “Kritisches Prüfen” und “Einprägen durch Wiederholen” unterscheiden.

Metakognitiven Lernstrategien haben die Funktion, eine interne Erfolgskontrolle der eigenen Lern schritte zu gewährleisten. Die Lernenden übernehmen durch den Einsatz metakognitiver Lernstrategien Kontrollaufgaben, die traditionell oft Unterrichtenden zugeschrieben bzw. von ihnen übernommen werden. Metakognitive Lernstrategien können (a) auf die Planung von Lernschritten, (b) die Prüfung des erreichten Lernfortschrittes anhand der formulierten Lernziele durch aktive Selbstüberwachungstätigkeiten (“self-monitoring”), oder (c) die flexible Ausrichtung des eigenen Lernverhaltens am Ergebnis dieser Vergleiche ausgerichtet sein. Alle drei Komponenten metakognitiver Lernstrategien bilden im Idealfall einen fein aufeinander abgestimmten Regelkreis, der Studierende in die Lage versetzt, den eigenen Lernprozeß ohne externe Hilfe oder gar Kontrolle zu optimieren. Kognitive und metakognitive Strategien kann man auch unter dem Begriff “Primärstrategien” zusammenfassen.

Ressourcenbezogenen Lernstrategien: Das “eigentliche” Lernen kann jedoch nur dann optimal stattfinden, wenn Studierende die für das Lernen notwendigen inneren und äußeren Ressourcen hinreichend aktivieren können. Der Bereich der als ressourcenbezogene Strategien (bzw. Sekundärstrategien) bezeichneten Aktivitäten kann prinzipiell sehr weit gefaßt werden, beinhaltet aber vor allem Maßnahmen, die sich auf die eigene Anstrengung, Aufmerksamkeit und investierte Zeit sowie auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Zusammenarbeit mit Studienkollegen/-innen und die Nutzung von Informationsmaterialien beziehen.

Literatur

Wild, K. – P., & Klein-Allermann, E. (1995). Nicht alle lernen auf die gleiche Weise. Individuelle Lernstrategien und Hochschulunterricht. In B. Behrendt (Ed.), Handbuch Hochschullehre. Bonn: Raabe Verlag.



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Der Lernprozess



Lernen lässt sich als ein klarer Prozess darstellen, denn bevor man mit dem Lernen beginnt, kann es grundsätzlich helfen, diesen Prozess zu verstehen:

  • Überblick verschaffen: Um was geht es hier?
  • Verbindungen herstellen: Wie steht man zu dem Inhalt und womit hängt der Stoff zusammen?
  • Verarbeiten des Gelernten: Die Fakten hinterfragen und analysieren.
  • Individuelle Schwerpunkte setzen: Was ist für das Fach besonders wichtig?
  • Vertiefung des Gelernten: Wiederhol und aktives Einordnen der Inhalte.
  • Wachstum des Wissens: Wenn man erlebt, dass das eigene Wissen zunimmt, fällt es immer leichter, das Gelernte später auch anzuwenden.
  • Wissen transferieren: Ist man mit dem Stoff vertraut, kann man damit an neue Ideen, Inhalte und Konzepte anknüpfen.

Bei jedem Lernprozess ist aber zentral, dass man Anknüpfungspunkte für das neue Wissen an das alte Wissen findet. Je mehr solche Anknüpfungspunkte man beim Lernen suicht bzw. findet, umso leichter fällt es, die neuen Inhalte dauerhaft und nachhaltig abzuspeichern. Man kann versuchen, so viele Assoziationen wie möglich herzustellen , wobei besonders ein Selbstbezug dabei hilft, etwa indem man das Wissen auf sein persönliches Umfeld anwendet.



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