Zum Thema ‘Erziehungsprobleme’

Wie man seine Kinder das Kleine Einmaleins lehrt, ohne sie zu quälen



Auf der Webseite Das kleine 1×1 – Die Methode findet sich eine für Eltern äußerst nützliche Seite, welche mit der dort beschriebenen Methode ihren Kindern helfen können, das Kleine Einmaleins ohne Krampf und Qualen zu erlernen! In Zeiten von Podcasts und mp3-Playern ist das eine hervorragende Möglichkeit! Es wird auch eine mp3-Datei zum Erlernen des kleinen 1×1 zum Download angeboten!

Übrigens: Zur Lösung von Aufgaben der schriftlichen Multiplikation ist es wichtig, dass ein Kind das kleine Einmaleins fehlerfrei auswendig beherrscht, denn nur so kann es später ohne Zeitverlust Aufgaben lösen.


Zum Thema des Rechnen-Lernens fand sich in einer Zeitung in Deutschland unter dem Titel “Lesen, Schreiben, Rechnen – in unseren Schulen vernachlässigte Kulturtechniken?” folgender Bericht:

Viele Schüler, die auf weiterführende Schulen wechseln, beherrschen nicht unbedingt das kleine Einmaleins mit seinen Umkehraufgaben. Die Defizite schleppen Schüler so lange mit, bis endlich der Taschenrechner die Rettung bringt. Die schriftlichen Rechenverfahren beherrschen manche Schüler nie in wünschenswertem Maße. Frühere Schülergenerationen quälten sich von Päckchen zu Päckchen, bis der Stoff aus den Ohren quoll. Die fundamentalen Rechentechniken allerdings saßen. Diese Vorgehensweise ist heute nicht mehr der Maßstab, geschuldet dem Postulat nach Lernfreude, geschuldet aber auch suboptimaler Disziplin und Konzentrationsfähigkeit sowie gewachsener Stofffülle.



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Umgang mit Geld erlernen – Taschengeld



Um den Umgang mit Geld zu erlernen, sollten Kinder spätestens mit sechs Jahren Taschengeld bekommen, das sie zu ihrer eigenen Verfügung haben.Taschengeld ist nicht dazu da, dass das Kind davon notwendige Alltagsgegenstände kauft, sondern immer ann, wenn ein Kind besonders teuere Produkte haben will, wie etwa ein spezielles Spielzeug, obwohl es bereits einen vergleichbares besitzt, sollte es diesen Luxusgegenstand selber finanzieren. Auch bei Markenschuhen oder -bekleidung kann man dann eine Beteiligung verlangen, indem das Kind die Differenz von einem “normalen” Produkt zum Luxusgegenstand aufzahlt. Eltern müssen darauf achten, dass das Taschengeld regelmäßig zu einem vereinbarten Termin ausgezahlt wird, z.B. zum Ersten des Monats oder am Wochenanfang; dass das Taschengeld unaufgefordert ausgezahlt wird, d.h. dass das Kind dem Geld nicht hinterherlaufen muss; dass das Taschengeld immer ausgezahlt wird, unabhängig davon, wie sich das Kind verhalten hat: Taschengeldentzug ist keine geeignete Strafmaßnahme; dass das Taschengeld nicht an bestimmte Leistungen in Haushalt oder Schule geknüpft ist; dass das Kind selbst entscheiden kann, wofür es das Taschengeld ausgeben oder sparen will.

Auch wenn ein Kind das Taschengeld mit vollen Händen ausgibt und schon nach einem Tag nichts mehr übrig hat, sollte man ihm die Entscheidung über seine Ausgaben nicht abnehmen, sondern das Taschengeld erst wieder zum ausgemachten Termin auszahlen. Es ist wichtig, dass das Kind lernt, eigenständig über eine bestimmte Geldsumme zu verfügen und sich diese Summe einzuteilen. Auch wenn es manchmal Fehler macht, lernt das Kind erst auf Grund von solchen Erfahrungen, dass man Geld, das man nicht mehr hat, auch nicht ausgeben kann, und den Wert von Geld besser einzuschätzen. Mit der Zeit bekommt ein Kind dann auch ein Gefühl dafür, was billig und was teuer ist, und dass man sich mit Sparen auch größere Wünsche erfüllen kann, ist eine wichtige Erfahrung – man lernt den “Bedürfnisaufschub”, der auch in anderen Lebensbereichen wichtig sein kann. Um den richtigen Umgang mit Geld zu üben, ist es für Kinder ab dem Schulalter wichtig, dass sie über einen bestimmten Betrag selbst verfügen können. Wichtig ist,

  • dass das Kind planen kann, daher die Summe deshalb regelmäßig und zu einem festen Termin auszahlen.
  • dass das Geld de, Kind frei zur Verfügung steht. Hat das Kind damit Probleme, sich das Geld einzuteilen, sollte man mit ihm darüber sprechen, was sinnvolle Anschaffungen sein könnten. Das Kind sollte auch bei Unterstützung am Ende aber immer selbst entscheiden, für was es seine finanziellen Mittel verwendet.
  • dass das Kind kein Extra-Geld bekommt, wenn es sich das Taschengeld falsch einteilt. Man muss mit ihm aber sprechen, warum alles schon weg ist und was das Kind beim nächsten Mal besser machen kann.
  • dass das Taschengeld nicht für notwendige Anschaffungen gedacht ist: Schulmaterialien oder Kleidung sollte das Kind nicht vom Taschengeld bezahlen müssen.
  • dass das Taschengeld nicht der Belohnung oder Bestrafung dient. Es sollte nicht für gute Noten oder Hilfe im Haushalt – außer für besondere Zusatzdienste – bezahlt werden. Man sollten das Kind also auch nicht mit Taschengeldentzug bestrafen.
  • dass man eine feste Summe auszahlen, die sich am Alter und an den Bedürfnissen Ihres Kindes orientiert: unter 6 Jahren: 0,50 Cent Euro – wöchentlich; 6 bis 7 Jahre: 1,50 bis 2,00 Euro – wöchentlich; 8 bis 9 Jahre: 2,00 bis 3,00 Euro – wöchentlich; 10 bis 11 Jahre: 13,00 bis 16,00 Euro – monatlich; 12 bis 13 Jahre: 20,00 bis 22,00 Euro – monatlich. Bis zu einem Alter von neun Jahren empfiehlt sich eine wöchentliche Auszahlung, denn so lange haben Kinder oft noch Schwierigkeiten, über einen ganzen Monat hinweg zu planen. Danach ist es an der Zeit, das Taschengeld monatlich auszuhändigen, damit das Kind eine dem Berufstätigen adäquate finanzielle Organisation erlernt.

Eine Tabelle mit Richtwerten für die Höhe des Taschengeldes findet sich hier: Wieviel Taschengeld sollte man einem Kind geben?


Kinder sollen durch das Taschengeld den Umgang mit Geld erlernen und erste Erfahrungen sammeln. Die Empfehlung des Deutschen Jugendinstituts aus dem Jahr 2017 geht von einem kleinen Taschengeld aus, und zwar zwischen 1 bis 1,50 Euro pro Woche, sobald das Kind in die Schule kommt. Pro Lebensjahr steigt dann der Betrag um etwa 50 Cent. Mit neun Jahren sind es dann um die 2,50 bis 3 Euro. Ab zehn Jahren sei es sinnvoll monatlich zu zahlen – zwischen 15,50 und 18 Euro. Die Höhe hängt in jedem Fall auch von den Einkommensverhältnissen der Eltern ab, wobei auch klar festgelegt werden sollte, ob das Geld nur für den persönlichen Spaß verwendet wird oder etwa auch für Schulmaterial. Ein Kind muss auch die Erfahrung machen können, dass es ein Fehler war, Geld für Unsinn auszugeben. Ein eigenes Konto ist erst ab einem Alter von zehn Jahren sinnvoll, denn für jüngere Kinder ist der Umgang mit Geld in der Regel etwas Abstraktes und sie freuen sich mehr, wenn sie das Taschengeld direkt von den Eltern ausgezahlt bekommen, sodass dieses Thema für Kinder erfahrbar wird.


Literatur

http://www.sailer-verlag.de/newsletterartikel/taschengeld-so-lernt-ihr-kind-den-umgang-mit-geld-267.html (10-11-12)
http://bemerkt.stangl-taller.at/wieviel-taschengeld-sollte-man-einem-kind-geben/ (18-03-12)



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Elterntipps zum besseren Lernen



Auf der Webseite Elterntipps werden einige Antworten auf häufige Elternfragen veröffentlicht. Es heißt dort: “Eltern können hier nur Rahmenbedingungen schaffen, unter denen dies leichter möglich ist. Es ist wichtig, dass Eltern hier ihre Grenzen erkennen und bedenken, dass jede Maßnahme, die sie in bester Absicht setzen, genau das Gegenteil erreichen kann: Druck erzeugt Gegendruck!”

ETWA ZUM THEMA, ob man in den Ferien lernen soll!

“Manche Schülerinnen und Schüler müssen lernen, weil sie keinen positiven Abschluss geschafft haben, andere haben den Abschluss geschafft, wollen sich aber im kommenden Schuljahr verbessern. Manche müssen das letzte Schuljahr wiederholen, und möchten sich darauf vorbereiten.”Lernen in den Ferien?

  • Sollen Schüler und Schülerinnen in den Ferien lernen?
  • Was bieten Lernferien?
  • Für Schülerinnen und Schüler: Was tun bei einer Nachprüfung, Wiederholungsprüfung?
  • Für Eltern: Nachprüfung, Wiederholungsprüfung, Sitzenbleiben –
  • Was können Eltern tun?
  • Nachhilfe auf lerntipp.at Nachprüfung – wie man das Lernen am besten organisiert
  • Wie kann man sich auf das kommende Schuljahr vorbereiten?
  • Wie starte ich ins neue Schuljahr? Lernen in den Ferien?
  • Sollen Schüler und Schülerinnen in den Ferien lernen?
  • Was bieten Lernferien?


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