Zum Thema ‘Qualitätsentwicklung’

Educational Governance



In den Bildungssystemen Europas sind gravierende Umbauten institutioneller Regelungsstrukturen zu verzeichnen: In den Schulen werden beispielsweise im Kontext von PISA schulische Gestaltungsspielräume erhöht, Bildungsstandards und externe Evaluations- und Beobachtungsverfahren eingeführt. Diese Veränderungen der Steuerungs- und Koordinations- Praxis führen in jüngster Zeit zu einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die mit dem Governance-Begriff analytisch arbeiten, um die institutionellen Umbauten nachzuvollziehen, ihre vielfältigen Wirkungen zu erfassen und Orientierungswissen zu bieten. Der Band stellt das Konzept „Governance im Bildungswesen“ vor und liefert aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen neue Perspektiven für Steuerungsprozesse im Bildungswesen.



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Modellprojekt „Stufenwechsel“ mit Perspektivenwechsel



Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist nicht ohne Risiko, denn das bedeutet eine neue Schule, neue LehrerInnen, neue MitschülerInnen, was zu einem biografischen Bruch im Leben eines Kindes führen kann. Zu diesem Zweck wurde das Modellprojekt „Stufenwechsel“ des Vereins buddY e.V. entwickelt. Beteiligt sind daran Grundschulen und weiterführende Schulen aus Solingen mit jeweils zwei Lehrern, die ihr Wissen weitergeben. An zehn Trainingstagen, die sich über eineinhalb Jahre erstrecken, erarbeiten die LehrerInnen Konzepte zum Stufenwechsel und setzen diese mit den SchülerInnen in Projekten um, wobei es vor allem um die Aktivierung der Kinder geht, denn es entstehen dadurch Kompetenzen, wenn Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden und handeln. Die Kinder sollen dabei nicht vom Lehrer etwas vorgesetzt bekommen, sondern jedes Kind wird zum Subjekt gemacht, das den eigenen Übergang gestaltet. Das Projekt hat den Anspruch, auch solche Kinder zu erreichen, die durch ihre familiären Verhältnisse benachteiligt sind und nicht so qualifiziert werden wie es möglich wäre. So führen die Schülerinnen und Schüler etwa eine Umfrage unter Lehrerinnen, Lehrern und Eltern zum Thema Übergang durch und setzen sich so damit auseinander, d. h., die Kinder werden so selbst zu Experten für die Gestaltung des Übergangs auf die weiterführende Schule. Durch diese Auseinandersetzung kommt es neben dem Stufenwechsel auch zu einem Perspektivwechsel, der es den Kindern ermöglicht, die eigene Situation aktiv zu gestalten.

Quelle
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/solingen/lehrer-staerken-schueler-fuer-stufenwechsel-aid-1.5855795 (16-03-23)



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Die Evaluation der Neuen Mittelschule (NMS)



Die Studie „Evaluation der Neuen Mittelschule“ wurde zu gleichen Teilen von einem Konsortium der Johannes Kepler Universität Linz (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Herbert Altrichter, Univ.-Prof. Dr. Johann Bacher) und der Universität Salzburg (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Eder) durchgeführt. Von Seiten der JKU waren an der inhaltlichen Ausarbeitung die KollegInnen Dr. Christoph Helm, Mag. David Kemethofer, Maja Pocrnja und Prof. Dr. Herbert Altrichter (Institut für Pädagogik und Psychologie) sowie Prof. Dr. Johann Bacher und Mag. Heinz Leitgöb (Institut für Soziologie) beteiligt.

Die Zusammenfassung zielt darauf ab, die Zielsetzungen, das Design und den Ablauf der NMS-Evaluierung so zu beschreiben, dass die anschließend berichteten Ergebnisse im Kontext ihrer Entstehung interpretiert werden können. Insgesamt handelt es sich um eine freie Zusammenfassung der Einzelanalysen, aus denen sich der Evaluationsbericht zusammensetzt; im Text wird jedoch nicht mehr gesondert auf diese verwiesen.

Die offizielle Zusammenfassung der Projektergebnisse findet sich hier zum Download: Evaluation der Neuen Mittelschule (NMS). Befunde aus den Anfangskohorten (pdf-Datei 570 MB)



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