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Fachdidaktik

Fachdidaktik ist die Bezeichnung für wissenschaftliche Disziplinen, deren Gegenstände in Forschung, Lehre und Entwicklung fach- bzw. domänenspezifische Lernprozesse sind.

Didaktik in der Mathematik

Die Angst vor Mathematik ähnelt manchmal der Gottesfurcht. Jaromir Konecny Das Rechnen mit Unbekannten in Gleichungen, also die Algebra, stellte schon viele Schülergenerationen vor große Herausforderungen, denn es fällt vielen Menschen in allen Ausbildungsphasen schwer, abstrakte Algebra-Konzepte wie Gleichungen und Variablen nachzuvollziehen und anzuwenden. Die Arbeitsgruppe „Didaktik in der Mathematik“ der Universität Bremen beschäftigt sich mit der Wissenschaft vom Lehren und Lernen von Mathematik, darunter mit Lehrmethoden und dem Lernverhalten von Schülern. In dem Projekt „Multimodal Algebra Lernen“ werden unter der Leitung des Technologie-Zentrums Informatik und Informationstechnik neueste Erkenntnisse aus… Weiterlesen »Didaktik in der Mathematik

Interesse als Beziehung zwischen Person und Gegenstand

Die person-object-theory of interest bestimmt den Begriff des Interesses als eine Beziehung zwischen einer Person und einem Interessengegenstand, wobei dieses Interesse eine planvolle und zielgerichtete Beschäftigung einer Person mit einem als bedeutsam erlebten Gegenstand induziert. Dies setzt allerdings voraus, dass die interessierte Person bereits eine gewisse Vorstellung vom Interessengegenstand bzw. von der Interessenhandlung entwickelt hat. Man unterscheidet dabei grob die Interessen als dispositional oder aktuell, denn ist die Auseinandersetzung mit einem Gegenstand intrinsisch motiviert, d. h., dass die Interessenhandlung alleine auf dispositionale Eigenschaften der Person zurückzuführen ist, so spricht man… Weiterlesen »Interesse als Beziehung zwischen Person und Gegenstand

Was ist guter Mathematikunterricht?

Immer wieder hört und liest man: Guter Matheunterricht sollte ein konzeptuelles Verständnis von Mathematik vermitteln, d. h., die SchülerInnen müssen lernen zu denken wie ein Mathematiker, sich frei in den Strukturen zu bewegen. Mathematikunterricht sollte daher den Schülern auch als Kulturleistung nahe gebracht werden, als eine Wissenschaft voller großer Rätsel, schwieriger Probleme, großer Entdeckungen und interessanter Strukturen. Natürlich auch als Teil des Alltags, der in Wetterberichten, in Bahnfahrplänen, im Chipdesign steckt, aber auch als Wissenschaft der Logik und des Argumentierens, von Beweis und Widerspruch. Angewandte Mathematik ist übrigens auch dann… Weiterlesen »Was ist guter Mathematikunterricht?

Formen des Wissens

Wissen nennen wir jenen kleinen Teil der Ungewissheit, den wir geordnet und klassifiziert haben. Ambrose Bierce Auf dem Weg zum Wissen ist es wichtig keine Angst zu haben, sich zu irren. Paolo Coelho Anderson & Krathwohl (2001) unterteilen Wissen in Fakten-, prozedurales, konzeptuelles und metakognitives Wissen, wobei diese Formen des Wissens auf lern- und kognitionspsychologische Befunde zum Aufbau und zur Speicherung von Wissen zurückgehen. Faktenwissen ist dabei verbalisierbares und für ein bestimmtes Fachrelevantes Wissen. Faktenwissen  gibt es mit unterschiedlicher Komplexität, die vom terminologischen Wissen wie Bezeichnungen oder Termini über die Kenntnis… Weiterlesen »Formen des Wissens

Transfer unter schulpraktischer Perspektive

Transfer lässt sich im Hinblick auf schulische Aufgabenstellungen auch didaktisch-pragmatisch danach untergliedern, wie neuartig die Aufgabe ist, in der das bereits vorhandene Wissen zum Einsatz kommen soll: Normale Reproduktionsaufgaben machen vorrangig eine Erinnerungsleistung erforderlich, z.B. den Abruf von Wissen aus dem Langzeitgedächtnis in genau jener Form, in der es auch gespeichert wurde, wobei es fraglich ist, ob es sich um eine Transferleistung handelt. Das trifft etwa für zahlreiche mathematische Aufgabenstellungen zu. Naher Transfer liegt dann vor, wenn sich die Aufgabensituation nur geringfügig von bereits bekannten oder geübten Aufgaben bzw. von… Weiterlesen »Transfer unter schulpraktischer Perspektive

Science Center Didaktik

Handlungsorientiert, erlebnisbetont, selbstgesteuert und voller spannender Herausforderungen… … die bunten und vielfältigen Lernumgebungen von Science Centern geben für die Grundschule und Elementarerziehung anregende Impulse, um die Welt der Wissenschaft zu entdecken Speziell für jüngere Kinder haben viele Science Center Einrichtungen in den letzten Jahren eine Didaktik entwickelt, die auf den Prinzipien des „Forschenden Lernens“ basiert und facettenreiche, individuelle Bildungswege im Bereich der Elementarpädagogik unterstützt. Das vorliegende Buch von Andrea Frantz‑Pittner, Silvia Grabner und Gerhild Bachmann herausgegeben, wirft einen Blick auf aktuelle, internationale Entwicklungen von Science Center Einrichtungen und diskutiert die… Weiterlesen »Science Center Didaktik

Bilder als Textverstehenshilfe beim Lernen

Es gibt zwei verschiedene Arten naturwissenschaftliche Sachtexte durch visuelle Darstellung des Inhaltes zu vereinfachen: mit vorgegebenen Bildern sowie mit selbst generierten Bildern. Der Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten besteht darin, dass beim Lernen mit vorgegebenen Bilderndie passenden Bilder zum Text bereits vorhanden sind. Im Gegensatz dazu müssen beim Lernen mit selbst generierten Bildern die passenden Visualisierungen von den Lernenden selbst erstellt werden. Lernen mit vorgegebenen Bildern Durch das Hinzufügen von Bildern zu einem Sachtext soll Schülern/innen dabei geholfen werden, die zum Teil sehr komplexen Texte besser zu verstehen und sich… Weiterlesen »Bilder als Textverstehenshilfe beim Lernen