Lehrerbildung

Die Lehrerbildung umfasst verschiedene Arten der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Schullehrern, wobei es um eine professionelle Aneignung von Kompetenzen geht, die zum Unterrichten, Erziehen, Beurteilen und Innovieren erforderlich sind.

Was können Lehrerin und Lehrer bei Schulangst unternehmen?

Psychosomatische Beschwerden wie Bauchweh, Kopfschmerzen oder Erbrechen sind Signale für Schulangst, wobei darauf nicht nur Eltern sondern häufig auch LehrerInnen aufmerksam werden. Da es sich bei Ängsten um ein psychologisch sehr brisantes Thema handelt, wird es für LehrerInnen schwierig sein, schon allein aus ihrer Rolle als mögliche Angstauslöser heraus, aktiv zu werden. Bekanntlich haben manche LehrerInnen einen eher sanften, andere einen eher robusten Stil, worauf sensible Kinder sehr unterschiedlich reagieren können, sodass LehrerInnen, denen in ihrer Klasse Schulangst begegnet, zuerst auch ihre eigenen Verhaltensweisen hinterfragen sollten. Will ein Lehrer oder… Weiterlesen »Was können Lehrerin und Lehrer bei Schulangst unternehmen?

Befragung zum Thema Mobbing von Lehrern

Das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (ZEPF) der Universität Koblenz-Landau beginnt eine systematische Befragung von Lehrkräften im gesamten deutschsprachigen Raum zum Thema Mobbing von Lehrerinnen und Lehrern. Untersucht wird unter anderem, wie viele Lehrinnen und Lehrer von Mobbing betroffen sind und ob das Phänomen mit der Lehrtätigkeit an einer bestimmten Schulart verbunden ist, um welche Formen von Mobbing es sich handelt oder ob sie eher von Schülerinnen und Schülern als von Eltern gemobbt werden. Es wird auch erhoben, welche Möglichkeiten den LehrerInnen zur Verfügung stehen, sich gegen Mobbing zu wehren… Weiterlesen »Befragung zum Thema Mobbing von Lehrern

Bilder als Textverstehenshilfe beim Lernen

Es gibt zwei verschiedene Arten naturwissenschaftliche Sachtexte durch visuelle Darstellung des Inhaltes zu vereinfachen: mit vorgegebenen Bildern sowie mit selbst generierten Bildern. Der Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten besteht darin, dass beim Lernen mit vorgegebenen Bilderndie passenden Bilder zum Text bereits vorhanden sind. Im Gegensatz dazu müssen beim Lernen mit selbst generierten Bildern die passenden Visualisierungen von den Lernenden selbst erstellt werden. Lernen mit vorgegebenen Bildern Durch das Hinzufügen von Bildern zu einem Sachtext soll Schülern/innen dabei geholfen werden, die zum Teil sehr komplexen Texte besser zu verstehen und sich… Weiterlesen »Bilder als Textverstehenshilfe beim Lernen

Lernschwierigkeiten und sozio-emotionale Auffälligkeiten

Jedes zehnte Kind in Deutschland erfüllt nicht die Anforderungen im Lesen und Rechtschreiben und/oder Rechnen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Lernstörungen und Lernschwächen. Eine Lernstörung ist eine Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten, die im ICD Kodex der WHO als anerkannte Krankheit festgehalten ist. Ein wesentliches Kriterium einer Lernstörung ist die große Diskrepanz zwischen mangelnder Schuleisung und der intakten Intelligenz des Kindes. Eine Lernstörung liegt erst bei einer Standardabweichung von 1,2 (SD) vor. Von einer Lernschwäche hingegen spricht man bei gleichen Bedingungen, jedoch liegt die Standardabweichung unter 1,2 SD. In bisherigen Studien wurden Kinder… Weiterlesen »Lernschwierigkeiten und sozio-emotionale Auffälligkeiten

„Lehrerbildung neu“ in Österreich

Eine ExpertInnengruppe unter der Leitung von Peter Härtel hat einen detaillierten Endbericht zu den im Dezember 2009 präsentierten Empfehlungen über Vorschläge für eine Neugestaltung der Aus-, Fort- und Weiterbildung aller pädagogischen Berufe vorgelegt. Alle LehrerInnen sollen künftig an einer tertiären universitären Einrichtung ausgebildet werden, also auch jene im Elementarbereich der Null- bis Zwölfjährigen. Gerade Pädagoge für junge Kinder zu sein ist mindestens so anspruchsvoll wie bei Älteren, wobei Kinder im Kindergartenalter nie dieselbe Konzentriertheit wie Ältere liefern, zudem kann eine verletzende Erziehung im frühen Alter die größten Schäden anrichten. Auch… Weiterlesen »„Lehrerbildung neu“ in Österreich

Bildung braucht Persönlichkeit

Die an den Universitäten betriebene Didaktik und Pädagogik ist nach Gerhard Roth für die Schulpraxis in großem Maße irrelevant, da die Hochschul-Didaktiker die von Psychologen und Neurobiologen gewonnenen Einsichten nicht akzeptieren oder sogar vehement ablehnen. Seiner Meinung nach vergessen Lehrer das an der Universität Gelernte rasch und wursteln sich mit Versuch und Irrtum durch ihr Berufsleben. Das deutsche Schulsystem und vermutlich das ähnlich aufgebaute österreichische besitzt letztlich einen Wirkungsgrad, der gegen Null strebt. Intelligenz, Motivation und Fleiß sind die drei Säulen, auf denen der Lernerfolg beruht, wobei Bildung dabei mehr… Weiterlesen »Bildung braucht Persönlichkeit

Qualitätsfaktoren von LehrerInnen aus Mathematik

Die Teacher Education and Development Study (TEDS-M) zum Wissen und zu den Kompetenzen von 20.000 MathematiklehrerInnen aus 15 Ländern von Sigrid Blömeke von der Humboldt-Universität Berlin ergab vier Faktoren des Erfolgs von LehrerInnen im Leistungsvergleich: strenge Zugangsvoraussetzungen zum Lehrberuf, eine fundierte universitäre Mathematikausbildung, eine gute Ausbildung in Didaktik, die Konzentration auf ein einziges Fach (d.h., keine Zweitfächer. Neben Taiwan haben in diesem Leistungsvergleich auch China, Russland und die Schweiz. Eine hohe fachmathematische und fachdidaktische Kompetenz der Lehrer ist zwar wichtig für eine gute Leistung der SchülerInnen, aber es ist nur… Weiterlesen »Qualitätsfaktoren von LehrerInnen aus Mathematik