Dem Lernen auf der Spur

Donnerstag, November 13th, 2008

Die pädagogische Perspektive

ErziehungswissenschaftlerInnen eröffnen in diesem Buch neue und traditionelle Perspektiven auf das Phänomen des Lernens. Das vorliegende Buch versteht sich als wichtiger Impuls für eine erziehungswissenschaftliche Auseinandersetzung, die Lernen als Thema der Pädagogik positioniert und darauf abzielt, die unterschiedlichen innerdisziplinäre Zugriffe und Perspektiven auf Lernen sichtbar zu machen. Das Buch thematisiert so eine Spurensuche des Lernens auf pädagogischem Terrain und eröffnet Perspektiven jenseits aktuell favorisierter, neurowissenschaftlicher oder psychologischer Erklärungsansätze. Das Spektrum der Beiträge umfasst unterschiedliche Themenfelder und Kontexte: es reicht von den Anfängen des Lernens bis zum Sterben-Lernen, handelt von elementarem bis hin zu (inter-)kulturellem und (inter-)subjektivem Lernen und thematisiert aktuelle gesellschaftlich-kulturelle (Lern-)Trends genauso wie Fragen nach der Erfahrung, Erziehung und Kunst für das Lernen.



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Geschlecht lernen – Gendersensible Didaktik und Pädagogik

Mittwoch, August 6th, 2008

Von frühester Kindheit an werden bestimmte Werte, Muster und Vorbilder vermittelt. Lehrende und Lernende nehmen dabei – oft auch unbewusst – Klischees und Stereotypen an, die zu einer Verfestigung von diskriminierenden Geschlechterrollen beitragen. Interessenzuschreibungen sowie Berufs- und Studienwahl sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach wie vor geschlechtsspezifisch sehr unterschiedlich. Vor allem naturwissenschaftliche und technische Disziplinen wie etwa Physik, Informatik und Mechatronik gelten als männlich und werden durch unreflektierte didaktische Methoden reproduziert. Wie wird Geschlecht erlernt und auch wieder verlernt? Was leistet eine gendersensible Didaktik und Pädagogik an Schulen und Universitäten für eine egalitäre Gesellschaft? Auch Sprache trägt als Kommunikationswerkzeug wesentlich zu geschlechtssensibler Wahrnehmung bei. Eine geschlechtergerechte Verwendung spielt in der modernen Pädagogik und in der Unterrichtskommunikation eine wichtige Rolle, da unreflektierter Sprachgebrauch oft geschlechtsstereotype Bilder zementiert und so letztendlich Frauen diskriminiert.



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Geschlechtsunterschiede beim Erlernen des Umgangs mit dem Computer

Freitag, Mai 30th, 2008

Mach Eurydice, dem Informationsnetz zum Bildungswesen in Europa, unterscheiden sich die Geschlechter deutlich:

  • Europaweit erwerben Jungen ihre Computerkenntnisse überwiegend eigenständig oder gemeinsam mit Freunden, während Mädchen die Schule und die Familie als die bedeutsamsten Lernorte benennen.
  • Bei der Internetnutzung und dem E-Mail-Versenden bewerten sich über 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler als kompetent. Geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen sich in den komplexeren Anwendungen.
  • Die Schere öffnet sich beim Datenmanagement, das nach eigener Einschätzung 71 Prozent der Mädchen und 84 Prozent der Jungs beherrschen.
  • Sie setzt sich fort über komplexere Internetanwendungen wie das Downloaden von Dateien (55 Prozent Mädchen, 83 Prozent Jungen).
  • Die erweiterte Kommunikation wie das Öffnen von E-Mail-Anhängen oder das Anlegen von Adressverteilern zeigt geschlechtsspezifische Unterschiede (45 Prozent Mädchen, 62 Prozent Jungen).
  • Solche Unterschiede sind auch bei der Installation von Software oder dem Erstellen von Internetseiten zu beobachten (20 Prozent Mädchen, 42 Prozent Jungen).
  • Generell macht es Jungen meist richtig Spaß mit dem Computer zu arbeiten und sie verbringen mehr Zeit damit als Mädchen.

Siehe auch generell zu Geschlechtsunterschieden

Quelle: Imke Troltenier: Gender-Blick im Unterricht.
WWW: http://www.lehrer-online.de/genderblick.php
WWW: http://www.lehrer-online.de/dyn/bin/
516446-522073-1-projektbeschreibung_genderblick.pdf (07-09-09)



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