Ultraschall-Abschreckungsgerät gegen Jugendbanden: Mosquito

29. Juni 2007 – 14:40

Lärm, Vandalismus, Hooliganismus und Gewalt sind konkrete spürbare Folgen von herumlungernden Jugendlichen/Jugendbanden.
Mosquito wurde speziell entwickelt, um das Herumlungern von Jugendlichen an:
* Lärmempfindlichen Orten
* Vandalenanfälligen Objekten und Gebäuden
* Sicherheitsrelevanten Lokalitäten und Passagen
sowohl im Indoor als auch im Outdoor Bereich zu definierten Zeiten zu unterbinden.
Polizei und lokale Behörden in England haben das Mosquito-Ultraschallgerät als das wirkungsvollste Werkzeug im Kampf gegen antisoziales Jugendverhalten bezeichnet.
Betroffene Kreise, welche das Gerät geprüft und installiert haben, berichten, dass die Polizeieinsätze um ein Vielfaches reduziert werden konnten.Das System Mosquito Typ SMK II generiert einen sehr hohen, modulierten Ton um die 16-18 KHz, im Grenzbereich der für den erwachsenen Menschen noch hörbaren Frequenzen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren können diesen nervigen Ton hören. Leute über 25 Jahren hingegen, können in der Regel wegen altersbedingtem Gehörverlust den hohen Ton überhaupt nicht mehr wahrnehmen, oder im Einzelfall nur geringfügig hören.
Denjenigen, welche den hohen Pfeiffton hören können und ihm mehr als 5 Minuten ausgesetzt sind, wird dies ziemlich rasch lästig, ohne aber Schmerzen zu verursachen. Der erzielte Effekt ist, dass die meisten Jugendlichen den unmittelbaren Wirkungsbereich des Mosquito verlassen.
Das Mosquito ist ein wirksames Abschreckungsgerät, welches bei Einhaltung der mitgelieferten Installations-Anweisung, keine physischen Schmerzen oder Schäden verursacht . Test’s welche bei der SUVA in Luzern im Mai 2007 durchgeführt wurden, haben dies ebenfalls bestätigt.
Mosquito erfüllt im übrigen die von HSE 2005 (Health & Safety Environment/UK) erstellten Richtlinien und findet bereits eine weite Verbreitung bei Polizei und Behörden in ganz Grossbritannien, dem Ursprungsland dieser Erfindung.
Mögliche Anwendungsorte sind:
• Eingänge von Geschäften
• Schulhäuser / Schulgelände
(aktiviert ausserhalb der Schulzeiten)
• Baustellen (nachts)
• Parkplätze und Tiefgaragen
• Bahnhöfe / Unterführungen (kritische Orte/ Zeiten)
• Kinderspielplätze (nachts oder ausserhalb der “normalen Besuchszeiten”)
• gewerbliche Grundstücke (wenn nicht gearbeitet wird)

Siehe dazu den Eintrag in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/The_Mosquito

Klangbeispiel: http://download.npr.org/anon.npr-mp3/atc/atc_teenbuzz.mp3

Bildquelle: http://www.compoundsecurity.co.uk/mosquito-products-0

18 Reaktionen zu “Ultraschall-Abschreckungsgerät gegen Jugendbanden: Mosquito”

  1. Anonymous

    [...] [...]

  2. Alff Orden

    Die beschreibung ist schon grotesk: “Mosquito wurde speziell entwickelt (für) Lärmempfindlichen Orte” – Lärm gegen Lärm? Ich bin 29 und höre diese Töne immer noch.

  3. Peter

    F***T EUCH!!!!!!!!

  4. Passant

    Wo war das genau?
    Mit 23 Jahren dürfte man das Geräusch ja gar nicht mehr hören!

  5. verärgert

    Vielen Dank an die Hersteller dieses Gerätes für meine Kopfschmerzen, mit denen ich mich nun den ganzen Tag rumplagen darf! Lief doch vorhin an mehreren Geschäften vorbei, die dieses Gerät verwenden und mir mit 23 Jahren das Gehör malträtiert haben!

    Tja der Ladenbesitzer hat sich wohl damit selbst ins Bein geschossen, dann bleibt die Kundschaft eben aus, die den Ton noch hören kann.

    Besonders leid tun mir die Anwohner im Haus, die über dem Laden wohnen!!!

    Nutzer eines solchen Gerätes auf Schmerzensgeld verklagen! Ich wünsche einen angenehmen Bankrott in der Krise!

  6. Klaus

    Zitat:”
    Ich finde das einfach Klasse, eine super Idee so ein Gerät !!
    Jeder der gegen so ein Gerät stänkert wohnt vielleicht schön ruhig, der sollte mal mit einer Person tauschen der Jugendlichen Lärm, Randale und laute Musik jeden Tag zu hören bekommt und das vor der eigenden Haustür.
    Endlich mal jemand mit einer SUPER IDEE !!!!!!!!!!!!
    BRAVO

    By Karzewski on Sep 24, 2007

    ich bin da ganz deiner Meinung, denn bei uns hat gezeigt mit den Jugendlichen vernünftig zu reden, die Polizei jedes mal anzufordern usw. leider nicht hilft.

  7. Oberösterreicher

    Unzumutbar

    Zugegeben: Manchmal können lärmende und übermütige Jugendliche für Ruhesuchende durchaus störend sein. Aber sie mit einem unerträglichen Ultraschall-Ton zu vertreiben, ist möglicherweise knapp an der Grenze zur Folter. Denn selbst medizinische Experten sind sich uneinig, ob die verwendeten Geräte, die einen schrillen, 80 bis 85 Dezibel lauten Ton auf einer Frequenz um die 16 bis 18 Kilohertz aussenden, Hörschäden auslösen können. Einige Mediziner gehen jedenfalls davon aus. Dennoch sind die Erzeuger des Gerätes von der Ungefährlichkeit ihres Produktes überzeugt. Was nicht überrascht.
    Solange nicht sicher wissenschaftlich festgestellt ist, dass die „Anti-Jugendgeräte“ nicht gesundheitsschädlich sind, gibt es nur eine Möglichkeit: Diese sofort zu verbieten und letztendlich die fehlgeschlagene Kommunikation zwischen Gemeinden, die das Gerät einsetzen, und den Jugendlichen wiederherzustellen. Aber am besten ohne technische Hilfsmittel im Ultraschallbereich.
    OÖN vom 5. August 2009

  8. Oberösterreicher

    Mit Pfeifton Jugendliche vertreiben
    „Das verletzt die Menschenrechte“

    Jugendliche und Lärm – für manche ein Ärgernis

    ATTNANG-PUCHHEIM. Ein unangenehmer Pfeifton, den nur Jugendliche hören können, löst Irritationen aus. Das Abwehrsystem, das junge Menschen von öffentlichen Plätzen vertreiben soll, ist in Attnang-Puchheim im Einsatz. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften fordern indes ein Verbot.
    „Das System hat sich gut bewährt“, sagt Peter Groiß, der Bürgermeister von Attnang-Puchheim. Jugendliche hatten im Schlosshof in Attnang-Puchheim gelärmt und Anrainer belästigt. „Sie haben Ballettschüler angegriffen und Bierflaschen in die Wiese geworfen“, sagt Groiß. Deshalb ließ die Stadtgemeinde Anfang 2008 ein Schallsystem installieren.
    „Mosquito“ sendet einen hochfrequenten, unangenehmen Pfeifton aus, den lediglich Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren wahrnehmen können. Das Gerät wirkt in einem Umkreis von 40 Metern. „Die Geräte können durchaus als eine Art von ‘akustischer Waffe’ oder ‘Hundepfeife’ gegen Kinder und Jugendliche bezeichnet werden“, sagt Andreas Kollross, der Vorsitzende der Niederösterreichischen Kinderfreunde.
    „In Attnang-Puchheim haben wir vielfach versucht, die Probleme mit den Jugendlichen in den Griff zu bekommen“, sagt Bürgermeister Groiß. Aber selbst ein „Sozialraumprojekt“ konnte die Konflikte nicht lösen. „Mosquito“ ist in Attnang-Puchheim nicht ständig in Betrieb. Erst wenn ein gewisser Lärmpegel erreicht ist, beginnt das Gerät zu pfeifen. „Ich bin auch nicht sehr zufrieden mit der Lösung, aber wenn es jetzt weiterhin ruhig bleibt, sehe ich keinen Bedarf, das Gerät länger zu verwenden“, sagt Groiß.
    Sofortiges Verbot gefordert
    Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sehen in der „akustischen Waffe“ jedoch eine Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen. „Es verletzt die Menschenrechte und widerspricht der UN-Kinderrechtskonvention“, heißt es in einer Aussendung. Außerdem würden Jugendliche dadurch als Problemfälle abgestempelt. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften verlangen ein sofortiges Verbot. Ein Antrag im Unterausschuss des Nationalrats sei zwar einstimmig angenommen worden, jedoch wurde der Antrag noch nicht als Gesetz verabschiedet.
    Über mögliche gesundheitliche Schäden des Geräts sind sich Experten noch uneinig. „Es gibt keine Untersuchungen Langzeitschäden betreffend“, sagt Andreas Kollross. Weltweit sind derzeit etwa 3300 derartige Geräte im Einsatz.
    OÖN vom 5. August 2009

  9. Bluesbear

    Na, endlich mal einer, der was Anständiges postet. Hat mit richtig gut gefallen @SpaßamSpiel.

    Der Hammer ist, dass diese Geräte schon eingesetzt werden, und das nicht nur zu “unchristlichen Zeiten”. Mein Sohn (14 Jahre) wollte sich mit seinem Freund in einem Einkaufscenter in unserer Stadt treffen. Da der Schulkammerad sich um eine Viertelstunde verspätet hat, war er den Frequenzen entsprechend lang ausgesetzt und hat noch zwei Tage danach über Kopfschmerzen geklagt.
    Also das mit der körperlichen Unversehrtheit wird hier auch nicht so ganz eng genommen.
    Ich denke, das sollte man wirklich noch mal genauer unter die Lupe nehmen, bevor solche Geräte noch mehr in Einsatz kommen.

  10. SpaßamSpiel

    Au ja super! Und falls die Kids irgendwann resistent sind, werden mit Ritalin versetzte Alkopops ausgelegt, damit diese Jugendlichen uns in unserem Alltag nicht mehr belästigen können. Wir könnten auch einfach alle Spielplätze mit vier Meter hohen Zäunen umgeben, Zutritt bekommen dann nur noch Mütter mit Kindern bis zu fünf Jahren per Chipkarte.
    Gleichzeitig sollte man im Schwimmbad laute Heavy Metal oder Technomukke spielen, die in einem Beiläufigkeitsbereich des geneigten Techno- oder Metalhörers liegt. Dann müsste man sich nicht länger die unschönen und das Auge beleidigenden Körper älterer Menschen ansehen, wiederlich sind die.
    Ach ja. Es sollten außerdem alle dummen Leute vor dem Eingang von Theatern und Literaturzentren vertrieben werden, indem diese Bereiche ständig mit Gedichtlesungen und Arien beschallt werden.

    Ach ich freu mich. Das wird eine schöne neue Welt.
    Endlich können wir über 25jährigen ungestört auf öffentlichen Plätzen rumhängen und 80er Jahre Musik hören. Diese moderne Handymusik hält doch niemand aus. Und wir können öffentlich Pornos anschauen auf den Plätzen, weil die jungen Menschen, denen das schaden könnte, ja nicht mehr da sind. Und das beste ist niemand muss sich mehr pädagogisch mit diesen Problemfällen auseinandersetzen. Es wird alles Mechanisch gelöst. Das bedeutet wir können endlich so kostenintensive und unnötige Studiengänge, wie etwa Pädagogik, abschaffen und sinnvollere Sachen fördern, etwa Straßenverkehrskunde.

  11. Peter

    Jo derbe der shiaaaat

  12. Petz

    Gab unlängst nen Test des Mosquitos im Fernsehen, da blieben Eltern und der Hund seelenruhig sitzen aber die zwei Teenager flüchteten sofort; bei Kleinkindern wär ich vorsichtig ob die den Ton als störend empfinden denn den Frequenzbereich müßten sie eigentlich hören.
    Denke das Gerät ist gut nur für die paar verbauten Elektronikkomponenten viel zu teuer.
    Ein technisch interessierter Bastler könnte sich sowas mit Frequenzgenerator, nachgeschaltetem Verstärker und Hochtonlautsprecher zu dem Bruchteil des Preises selbst bauen. Nimmt man nen größeren Verstärker kann auch die Reichweite um Einiges vergrößert werden. Jedenfalls ideal um mißratenen Halbwüchsigen das “Rumchillen” zu vergällen denn Ohrfeigen sind heutzutage kein Diskussionsthema mehr und rechtlich hat der Gesetzgeber verabsäumt Möglichkeiten zu schaffen gegen das Rumlungern einschreiten zu können.

  13. Bocelli

    Wir sind ebenfalls sehr stark ,fast jede Nacht von Jugendlärm betroffen.
    Interessieren uns für dieses Gerät.
    Haben aber Kleinkinder und Haustiere. Hören sie diesen Ton ebenfalls?
    Kann mir da jemand Infos dazu geben.

  14. Karzewski

    Ich finde das einfach Klasse, eine super Idee so ein Gerät !!
    Jeder der gegen so ein Gerät stänkert wohnt vielleicht schön ruhig, der sollte mal mit einer Person tauschen der Jugendlichen Lärm, Randale und laute Musik jeden Tag zu hören bekommt und das vor der eigenden Haustür.
    Endlich mal jemand mit einer SUPER IDEE !!!!!!!!!!!!
    BRAVO

  15. Keitel

    Endlich ein annehmbares Instrument gegen Jugendliche Schleimscheisser
    die den Leuten auf den Sack gehen Bravo!!!!!

  16. Kirch

    Ich selbst bin 18 jahre und höre diesen ton nicht mal und meine Freunde auch nicht von mir aus können sie das machen wenn sie geld rauschmeißen wollen.

  17. Krech

    Das ist doch nicht ernst gemeint. Sonst muss man sofort dagegen mit einer gerichtlichen einstweiligen Verfügung vorgehen, damiit das nirgendwo mehr verkauft werden darf. Dass sind solche metaphysischen Abgründe der Naturwissenschaft, die solche Dinge erfindet, dass man sich als gelehrter Kulturanthropologe mit Schaudern abwenden muss! Einerseits beegen Kulturwissenschaften zunehmend die öffentliche Diskussion, andererseits wurde das Genom des Menschen und des Schimpansen fast vollständig entschlüsselt, wobei kaum Unterschiede mehr zwischen den beiden bestehen. Schaltet die Ultraschallgeräte ein, um die Schimpansen expressis verbis aus dieser Kultur zu vertreiben.

  18. Anrainer

    Und was passiert mit den Anrainern – bekommen die gratis Oropax?

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