Tipps für Eltern, um Grenzen zu setzen

Erzieherische Konsequenzen sollten grundsätzlich in Zusammenhang mit dem Tun eines Kindes oder Jugendliche stehen, doch müssen solche Konsequenzen den Heranwachsenden allerdings vor einer Grenzüberschreitung klar sein. Konsequenzen sollte man deutlich vorab mit dem Kind oder Jugendlichen besprechen, denn nur dann haben diese die Freiheit, die getroffenen Absprachen auch einzuhalten bzw. überschreiten sie Kind jedoch diese ausgemachten Grenzen, dann wissen sie um die Folgen ihrer Handlung. Konsequenzen können immer dann von Kindern akzeptiert werden, wenn sich diese unmittelbar aus ihrem falschen Verhalten heraus erschließen. Unlogische Konsequenzen erinnern an Strafen oder sind Strafen, da sie aus dem Fehlverhalten eben nicht direkt ableitbar sind, sodass sie in der Regel nicht zur gewünschten Einsicht führen. Es geht bei Konsequenzen daher nie um Schuld und Sühne, sondern eine Haltung des gegenseitigen Respekts, die nach Lösungen durch Einsicht sucht. Es gibt für das Grenzen setzen einige Grundsätze.

  • Konsequenz: Eltern sollte sich ihrem Kind gegenüber eindeutig verhalten, d. h., was gestern erlaubt war, darf heute nicht verboten werden und umgekehrt. Eltern müssen daher vor allem auch Ankündigungen einhalten, sodass man sich deshalb gut überlegen sollte, welche Konsequenz oder Strafe man androht.
  • Kontinuität: Eltern sollten ihrem Kind zeigen, dass sie Verbote ernst meinen und bei ihrer Linie bleiben, auch wenn es manchmal schwerfällt, die Vereinbarungen auch einzuhalten. Ein Kind oder Jugendlicher wird nämlich dann immer seltener versuchen, die Grenzen und somit die Standfestigkeit der Eltern auszuloten.
  • Menschlichkeit: Bei aller Konsequenz müssen Ausnahmen möglich sein, doch nur in begründeten Fällen, etwa wenn ein Kind krank ist oder ein besonderer Anlass besteht. Dabei müssen Eltern die Begründung deutlich machen, so dass der Unterschied erkennbar ist.
  • Klarheit: Eltern sollten sich zu Beginn einer Auseinandersetzung überlegen, ob sie nachgeben oder bei Ihrer Anordnung bleiben wollen. Setzt sich ein Kind mit Geschrei und Tränen dem Vater oder der Mutter gegenüber doch noch durch, wird es durch dieses Lernen am Erfolg auch beim nächsten Mal diese nun erfolgreiche Druckmittel einsetzen.
  • Logik: Eltern sollten an Stelle von Strafen nach Möglichkeit immer logische Folgen einsetzen, die mit der Grenzverletzung zusammenhängen.

Siehe auch Wie soll ich meinem Kind Grenzen setzen?






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