Der gute Lehrer

Der Journalist Heribert Prantl hat Ende 2010 in der Süddeutschen Zeitung die wichtigsten Aspekte für einen guten Lehrer zusammengefasst:

  • nehmen den Schülern die Angst vor der Schule.
  • sind manchmal genervt und manchmal platzt ihnen der Kragen, manchmal sind sie frustriert, manchmal sind sie ungerecht.
  • sind begeistert von dem, was sie tun.
  • unterrichten nicht einfach Biologie, Latein, Physik und Englisch, sie tun es mit liebevoller, mit beseelter Leidenschaft
  • sind Gefährten fürs Leben.
  • brauchen einen Arbeitsplatz, der die Voraussetzungen dafür herstellt, gut sein zu können.
  • brauchen nicht ständig neue Aufgaben, sondern mehr Freiheiten – für eigene Ideen und für guten Unterricht.
  • brauchen Freiraum und Zeit für den einzelnen Schüler, für Projekte und Zusammenarbeit auch mit außerschulischen Einrichtungen.
  • brauchen weniger Verwaltungsaufgaben.
  • bleiben in einem ziemlich kranken System gesund.
  • sehen die Not der Kinder, ohne daran zu zerbrechen.
  • führen ihre Schüler an einer langen, aber straffen Leine.
  • sind Künstler, weil Lehren eine Kunst ist.
  • befähigen Schüler, urteilsfähig zu sein, Kritik üben und selbständig handeln zu können.

Wie man an dieser durchaus nicht vollständigen Liste sieht, liegt nicht alles davon in der Hand des Lehrers, und es geht auch nicht um den fachlich extrem fundierten Lehrer, sondern den, der seine SchülerInnen schlicht mag 😉




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