Schule

Carl Rogers 10 Prinzipien des Lernens

  1. Menschen haben ein natürliches Lernpotential.
  2. Lernen von Bedeutung findet statt, wenn der Schüler glaubt, dass der Lernstoff wichtig für ihn und seine Interessen ist.
  3. Lernen, das eine Veränderung eigenen Anordnung der Selbstwahrnehmung beinhaltet, ist bedrohlich und ruft meistens Widerstand hervor.
  4. Die Lernprozesse, die für das Selbst bedrohlich sind, werden leichter wahrgenommen und aufgenommen, wenn äußere Bedrohungen minimal sind.
  5. Wenn die Bedrohung des Selbst gering ist, kann Erfahrung detailliert stattfinden und der Lernvorgang kann weitergehen.
  6. Viel Lernen von Bedeutung findet durch Handeln statt.
  7. Lernen ist leichter, wenn der Schüler Verantwortung für den Lernprozeß übernimmt.
  8. Selbsttätiges Lernen, das die ganze Persönlichkeit des Lerners – sowohl Gefühle als auch Intellekt – einbezieht, ist am längsten anhaltend und am allumfassendsten.
  9. Unabhängigkeit, Kreativität und Selbstvertrauen sind einfacher, wenn Selbstkritik und Selbsteinschätzung von größerer Wichtigkeit sind als die Bewertung durch andere.
  10. Das gesellschaftlich nützlichste Lernen in der heutigen Welt ist lernen zu lernen, ständig offen zu sein für Erfahrungen und den Veränderungsprozeß in die eigene Persönlichkeit aufzunehmen.

Die Übersetzung der Rogers-Prinzipien stammt von Ralph Gehrke




Deutsch lernen im Internet

Auch wenn reale Kurse für den Erwerb jeder Sprache unverzichtbar sind, bietet das Internet viele Möglichkeiten für das Lernen, damit natürlich auch für das Lernen der deutschen Sprache. Es gibt digitale Wörterbücher in vielen Sprachen, Sprachportale wie www.LEO.org oder Online Communities. Der Deutsche bildungsserver DBS – www.bildungsserver.de – bietet allgemeine Informationen. Jetzt auch Deutsch lernen im Internet in Form eines Wiki.




Elterntipps zum besseren Lernen

Auf der Seite „Elterntipps zum besseren Lernen“ werden Antworttexte auf Elternfragen veröffentlicht, die an die Autoren der Lerntipps – Benjamin & Werner Stangl – immer wieder herangetragen werden. Dabei werden die bewährten Lerntipps für SchülerInnen und StudentInnen um diese Facette ergänzt, wobei als Prämisse gilt, dass es letztlich immer die Kinder und Jugendlichen sind, die Lernen müssen. Neben den Methoden, die sich mit dem Lernen selber beschäftigen, finden sich auch viele praktische Hinweise, wie man sein Lernen organisieren kann. Alle Tipps sind kostenlos verfügbar und werden laufend ergänzt und erweitert. Vorschläge von BesucherInnen werden gerne entgegen genommen – es stehen dafür vielfältige Möglichkeiten der Interaktion zur Verfügung.