Zum Thema ‘Qualitätsentwicklung’

Podacsts „Psychologie der Schule“



psychologie-der-schuleEskil Burck aus Kuhardt sind während seines Psychologie-Studiums unzählige, faszinierende Forschungsergebnisse in die Hände gefallen, die ihn zu weiteren Recherchen angespornt haben. Immer wieder hat er sich gefragt: Warum benutzt kaum jemand dieses Wissen? Seiner Meinung nach gibt es eine enorme Kluft – Knowing-Doing-Gap – zwischen den Erkenntnissen aus psychologischer Forschung und dem pädagogischen Handeln von manchen LehrerInnen und Eltern. Schließlich fragte er sich: Was bringt all die psychologische Forschung wenn man sie nicht benutzt?  Aus diesem Grund hat Eskil Burck eine Webseite begonnen, auf denen er kostenlose mp-3-Downloads und Lehrvideos anbietet, in denen er Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernpsychologie anschaulich und illustrativ dazustellt, die helfen können, Schule zu verbessern. Unter den Podcasts finden sich auch sehr viele, die auf dem Hintergrund eingehender Literaturrecherchen manches Populärwissenschaftliches in Frage stellen, was in den Medien verbreitet wird. Die Themen reichen dabei von der Auseinandersetzun mit Ergebnissen der Intelligenzforschung über das Thema der Motivation in der Schule bis hin zu Fragen der Schulpolitik.

Link: http://www.psychologiederschule.de/ (13-08-25)



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Ist die Schule an Bildungslücken schuld?



Geradezu rituell beschweren sich Arbeitgeber über die mangelnden Qualifikationen junger Menschen beim Berufseinstieg, wobei es meist um Defizite in der Alltagskompetenz aber auch um manche konkrete Fähigkeit geht, das heute am Arbeitsplatz zählt. Solange Kinder und Jugendliche in der Schule nicht lernen, wie man mit Geld umgeht, Prioritäten setzt, Stil entwickelt und sich klar ausdrückt, dann ist es auch gleichgültig, ob man  diese Dinge im Frontalunterricht versäumt oder im Stuhlkreis. Nach Ansicht von Baum, Laschkolnig & Faßbender (2012) sollte das Bildungssystem und auch die das klassische Bildungsbürgertum vertretenden Theoretiker die Realität anerkennen und sich eingestehen, dass die wesentlichen Dinge in der Schule nicht gelehrt werden, und was sie lehrt, großteils irrelevant ist. Die Schule bereitet nicht auf das Leben vor, sondern nur auf die nächste Schule, etwa eine Universität, wo die Orientierung am Akademischen weitergeht. Der Vorwurf der Autoren: Statt sich für die Anforderungen der beruflichen Wirklichkeit zu öffnen und die Lücken des Bildungswesens zu schließen, tut die Bildungsszene so, als würden alle Schulabgänger wissenschaftliche Mitarbeiter an irgendwelchen Unis‘, so Baum. Doch welcher Arbeitgeber beklagt, dass Schulabgängern Detailwissen über die Sonatenhauptsatzform oder über den Zitronensäurezyklus fehlt? Kinder, die in einem dieser Themen nicht firm sind, bekommen in der Schule eine schlechte Note, selbst dann, wenn dieses Thema später im konkreten Leben des jeweiligen Menschen keine Rolle spielt.

Literatur
Baum, Thilo, Laschkolnig, Martin & Faßbender, Alexander M. (2012). Die Bildungslücke: Der komprimierte Survival-Guide für Berufseinsteiger. Kulmbach: Börsemedien AG.



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Grundlagen und Werkzeuge zur Praxisberatung von Studierenden und BerufsanfängerInnen in pädagogischen Berufen



Coaching und Mentoring in pädagogischen Ausbildungsfeldern

“Praxisberatung“ bezieht sich auf die Begleitung von Studierenden und BerufsanfängerInnen in pädagogischen Berufen, vor allem von angehenden LehrerInnen sowie von KindergartenpädagogInnen, ErzieherInnen oder SozialpädagogInnen. Zeitgemäße Ausbildungskonzepte betonen eine „Reflexive Praxis“, in der pädagogisches Handlungswissen durch reflektierte Auseinandersetzung mit praktischen Erfahrungen erworben wird. Dies erfordert spezifische Kompetenzen von „PraxisberaterInnen“, „MentorInnen“, „Coaches“ oder anderen „AusbilderInnen“, die in der Praxis beratend tätig sind.

Dazu bietet das Buch von Hubert und Helga Teml einen übersichtlichen „Beratungsrahmen“, der die Grundlagen professioneller Gesprächsführung kompakt darstellt. Es zeigt anschaulich auf, wie erfahrungsoffene Reflexionen unterstützt, angemessene Problemlösungen angeregt sowie persönliche Entwicklungen gefördert werden können. Zusätzlich werden konkrete „Beratungsbausteine“ aus der einschlägigen Literatur auf die Praxiseinführung übertragen (z.B. Feedback geben, kreativ beraten oder Werte klären). Verständliche Informationen, vertiefende Beispiele sowie praktische Übungen regen die LeserInnen an, förderliche Haltungen und Verhaltensweisen für die professionelle Gestaltung ihrer Beratungstätigkeit zu entwickeln.



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