Zum Thema ‘Probleme’

Stop the Mob – Android App gegen Mobbing



Es gibt auch die Android-App (umgesetzt von der bitsfabrik.com) eines digitalen point-and-click Spiels mit dem Titel „Stop The Mob„, wobei diese Spieleidee den SchülerInnen Einblick und Einsicht in die Thematik Mobbing liefern soll. Während des Spiels wird der Spieler mit verschiedenen Mobbing-Situationen konfrontiert und muss sich entscheiden, wie er in diesen handeln möchte. Im Spiel erlebt man fünf Schultage einer Schülerin oder eines Schülers, in deren/dessen Klasse ein Schüler Opfer von Mobbing ist. Beim ersten Spielstart gestaltet man einen Charakter aus dessen Sicht man die Tage bestreitet. Die Szenarien gleichen dem Alltag der SchülerInnen: nach jedem Schultag folgt der Nachmittag zu Hause. Auch dort muss entschieden werden ob man sich in seiner Freizeit mit dem Thema Mobbing auseinandersetzten möchte oder nicht. Die Entscheidungen, welche die SchülerInnen in den jeweiligen Szenen treffen, wirken sich negativ oder positiv auf das Befinden des gemobbten Mitschülers aus. Am Ende des Spiels wird zusammengefasst, inwieweit sich der Zustand des Klassenkameraden/der Klassenkameradin durch das eigene Verhalten verändert hat.

App-Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=at.stopthemob.stopthemob

Hompage: http://www.serious-gamers.at/

Facebook: https://www.facebook.com/stopthemob

Literatur

Walsh, C. S & Schmoelz, A. (2016). Stop the Mob! Pre-service teachers designing a serious game to challenge bullying. In de Gloria, A. & Veltkamp, R. (eds.), Games and Learning Alliance (S. 431-440). Springer.



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Wenn Säuglinge schreien und nicht damit aufhören!



Was können Eltern tun, wenn der Säugling bzw. das Kleinkind schreit und nicht mit dem Schreien aufhört?

Schreien ist eine natürliche Ausdrucksform eines Säuglings oder Kleinkinds, da es keine andere Möglichkeit hat, Eltern die Befindlichkeit mitzuteilen. Das Schreien von Säuglingen ist evolutionär als Alarmsignal angelegt, wobei das Schreien in der Regel erst ein spätes Signal darstellt, dass das Kind etwas benötigt.
Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren und die Situation bzw. auch sich selbst in den Griff zu bekommen, d. h., man muss so entspannt wie möglich reagieren. Unruhe und Gereiztheit der Eltern verstärken das Geschrei des Säuglings oft unbewusst, denn Kinder haben ein besonderes Gefühl dafür, wodurch ein Teufelskreis entstehen kann.
Wenn die Nerven der Eltern zum Zerreißen gespannt sind, sollten sie das Kind an einen sicheren Ort ablegen und sich zunächst entfernen und selbst beruhigen.
Langfristig hilft die Vermeidung von Stress und ein fester Tagesablauf, wobei als Soforthilfe bei schreienden Babys eine sanfte Massage geeignet sein kann.
Wenn das schreiende Baby zum Dauerproblem wird, bekommen Eltern in einer Schreiambulanz Hilfe.
Bei häufigen Schreisituationen sollte man abklären lassen, ob das Kind vielleicht eine Krankheit hat.

Eines ist ein absolutes Tabu: Schütteln! Niemals ein Kleinkind schütteln, denn dessen Gehirn nimmt dabei oft irreparable Schäden, da das Gehirn nicht so geschützt ist wie bei Erwachsenen!



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Machen die Universitäten krank?



Nach Mühlfelder leiden etwa zwanzig Prozent der Studierenden unter psychischen oder Verhaltensstörungen, wobei die Situation der Lehrenden auch kaum günstiger ist. Die meisten Universitäten und Hochschulen verstoßen seiner Meinung nach konsequent gegen Prinzipien der Arbeits- und Gesundheitspsychologie, wobei Mühlfelder konkrete Empfehlungen für Studierende, Lehrende und Verwaltende nennt, die aus der Sicht der Arbeitspsychologie für eine lernförderliche Gestaltung des Hochschullebens notwendig sind:

  • Ganzheitlichkeit der Lernaufgaben: Vollständige Lernaufgaben mit planenden, ausführenden und kontrollierenden Elementen. Studierende erkennen die Bedeutung und den Stellenwert ihrer Lernaktivitäten. Studierende erhalten Rückmeldung über den eigenen Lernfortschritt aus der Lerntätigkeit selbst.
  • Anforderungsvielfalt: Unterschiedliche Begabungen, Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten können geübt werden. Einseitige Beanspruchungen lassen sich vermeiden.
  • Möglichkeiten der sozialen Interaktion: Schwierigkeiten können gemeinsam bewältigt werden. Gegenseitige soziale Unterstützung hilft, Belastungen besser zu verarbeiten.
  • Handlungsautonomie: Stärkt die Selbstwirksamkeit und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung.
  • Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten: Offene Lernformate, Entwicklung eigener Lernziele und -aufgaben fördern Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit.
  • Zeitelastizität und stressfreie Regulierbarkeit: Unangemessene Arbeitsverdichtung wird vermieden, und Freiräume für Reflexion werden geöffnet.
  • Sinnhaftigkeit der (Lern-)-Aufgabe: Übereinstimmung von Handlungszielen mit sinnhaften Normen und Werten.

Aus diesen Forderungen ergibt sich ein völliges anderes Lern- und Studierverhalten, als es die meisten Studierenden gewohnt sind, denn es sollte nicht der lehrerzentrierte Unterricht im Mittelpunkt stehen, sondern das gemeinsame Erarbeiten und Aushandeln von Lernzielen und -inhalten durch die Studierenden selbst. Erst dadurch wir die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Eigenverantwortung ermöglicht.



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