Zum Thema ‘Lerntipps’

Sprachen lernen mit Spaß – ist das möglich?



Sprachen lernen mit Spaß – Sprachspiele von Manuela Macedonia :: Sprachen lernen, Lernmaterial Auf dieser Seite finden sich Literaturangaben zu einer umfangreichen Sammlung von Spielen und Kopiervorlagen mit Bildern von Manuela Macedonia, um Vokabular, Sprachstrukturen und Grammatikelemente zu üben. Das Buch richtet sich an alle, die Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch oder Deutsch mit mehr Spaß lehren und lernen wollen. Besonders nützlich sind die Kopiervorlagen für die Schule. Besonders praktisch ist, dass man die Materialien in allen Sprachen verwenden kann. Unser Gehirn arbeitet mit Bildern. Ich verwende v.a. bei Anfängern Bilder, um neue Vokabeln zu lernent. Die Schüler erlernen neue Wörter viel schneller und dauerhafter.



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Die Bedeutung des Methodenlernens nach Klippert



Ausgehend sowohl von eigenen Beobachtungen, Schülerbefragungen und Lehrereinschätzungen als auch von der Kritik seitens der Wirtschaft konstatiert Klippert ein erhebliches Defizit an Techniken und Methoden, die jenseits reinen Fachwissens Schüler überhaupt erst befähigten, sinnvoll zu lernen bzw. Lernziele zu erreichen. Als Fazit seiner Befragung an verschiedenen Schulen in Rheinland- Pfalz stellt er fest, dass es der Mehrzahl der befragten Schüler und Schülerinnen (befragt wurden 800 Schüler und Schülerinnen) schwer fällt, Lernstoff längerfristig zu behalten, im Unterricht zielstrebig zu arbeiten, umfangreiche Materialien durchzuarbeiten und das Wesentliche daraus zu entnehmen, Unterrichtsinhalte zusammenzufassen, Berichte übersichtlich zu gliedern, Klassenarbeiten vorzubereiten, Lernstoff gezielt zu üben, einem längeren Lehrervortrag aufmerksam zu folgen etc.

  • Viele Schüler sind beim Lernen unsicher und/oder überfordert, weil ihnen die nötigen methodischen Klärungen und Routinen (Algorithmen) fehlen!
  • Die Lernmethoden im Unterricht sind in aller Regel Lehrer-Methoden; die Lehrer/innen bahnen den methodischen Weg für die Schüler. Kein Wunder also, daß viele Schüler recht hilflos sind, wenn die gewohnte Lehreranweisung fehlt!
  • Die gelegentliche Methodenbelehrung durch die Lehrer/innen bewirkt wenig, da sie mehr oder weniger appellativ und abstrakt bleiben muß. Methoden müssen experimentell gelernt und gefestigt werden, und sie können nur sehr begrenzt »gelehrt« werden!
  • Die einseitige Stofforientierung der Lehrpläne, der Schulbücher und der Lehrerausbildung verleitet dazu, das Methodenlernen der Schüler über Gebühr zu vernachlässigen!
  • Andererseits: Führende Bildungsexperten sind sich darin einig, daß die Methoden- und die Sozialkompetenz der Schüler relativ zur Fachkompetenz immer stärker an Bedeutung gewinnen!
  • Deshalb: Bildung ist mehr als die Vermittlung obligater Fachkenntnisse und enzyklopädischen Wissens. Bildung zielt auch und besonders auf die Befähigung zur »Selbst-Bildung«. Das aber verlangt methodische Versiertheit!
  • Fazit: Die Verbesserung der Methodenkompetenz ist der Schlüssel zu mehr Mündigkeit sowie zur Förderung des Lernerfolgs und der Lernmotivation der Schüler!

Siehe dazu auch die umfangreiche Darstellung des Methodentrainings nach Klippert
Klippert, Heinz: Methoden-Training. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel. 2002.
Klippert, Heinz: Kommunikations-Training. Übungsbausteine für den Unterricht II. Mit Illustrationen von Heinz Krähe. Weinheim und
Basel. 2001.
Klippert, Heinz: Teamentwicklung im Klassenraum. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel. 2001.



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Ist Gedichte auswendig zu lernen unmodern?



Gedichte auswendig zu lernen stellt für Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung dar. Aus diesem Grund wird es daher heute in der Schule oft vernachlässigt. Viele SchülerInnen verzweifeln an diesem Problem, denn beim Auswendiglernen eines Gedichtes müssen sie sich häufig mit antiquierten Wörtern und Inhalten auseinandersetzen. Dabei haben die meisten Schülerinnen und Schüler keine Probleme, sich auch komplizierte und lange Songtexte sogar in einer Fremdsprache zu merken.
Die meisten klassischen Gedichte waren für den lauten Vortrag vorgesehen, sodass es daher wichtig ist, dass man Gedichte laut liest, wobei der Aufbau der Reime sowie die Versmaße einen Rhythmus vorgeben, der das Lernen erleichtert. Ein guter Einstieg ist, das Gedicht einmal mit der Hand abzuschreiben uns dieses anschließend von dieser eigenen Vorlage laut zu lesen. Den Inhalt eines Gedichten verinnerlicht man am leichtesten, wenn man diesen in eigenen Worten zusammenfasst, um mit der Aussage des Gedichtes vertraut zu werden. Es hilft auch, sich ein Gedicht als eine Geschichte vorzustellen, die man jemandem erzählen will. Unbekannte und nicht geläufige Wörter oder wenig geläufige Bilder sollte man nachschlagen, um den Inhalt des Gedichtes auch zu verstehen. Ein besonderes Augenmerk sollten man auf den Rhythmus legen, denn dieser erleichtert das Auswendiglernen, wobei auch die Struktur der Reime hilfreich ist, um den roten Faden zu behalten. Es hilft auch, bestimmte Stellen im Gedicht als eine Wegweiser hervorzuheben, die durch den lauten Vortrag leiten können. Siehe zum Thema auch



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