Zum Thema ‘Lernen’

Elterntipps zum besseren Lernen



Auf der Webseite Elterntipps werden einige Antworten auf häufige Elternfragen veröffentlicht. Es heißt dort: „Eltern können hier nur Rahmenbedingungen schaffen, unter denen dies leichter möglich ist. Es ist wichtig, dass Eltern hier ihre Grenzen erkennen und bedenken, dass jede Maßnahme, die sie in bester Absicht setzen, genau das Gegenteil erreichen kann: Druck erzeugt Gegendruck!“

ETWA ZUM THEMA, ob man in den Ferien lernen soll!

„Manche Schülerinnen und Schüler müssen lernen, weil sie keinen positiven Abschluss geschafft haben, andere haben den Abschluss geschafft, wollen sich aber im kommenden Schuljahr verbessern. Manche müssen das letzte Schuljahr wiederholen, und möchten sich darauf vorbereiten.“Lernen in den Ferien?

  • Sollen Schüler und Schülerinnen in den Ferien lernen?
  • Was bieten Lernferien?
  • Für Schülerinnen und Schüler: Was tun bei einer Nachprüfung, Wiederholungsprüfung?
  • Für Eltern: Nachprüfung, Wiederholungsprüfung, Sitzenbleiben –
  • Was können Eltern tun?
  • Nachhilfe auf lerntipp.at Nachprüfung – wie man das Lernen am besten organisiert
  • Wie kann man sich auf das kommende Schuljahr vorbereiten?
  • Wie starte ich ins neue Schuljahr? Lernen in den Ferien?
  • Sollen Schüler und Schülerinnen in den Ferien lernen?
  • Was bieten Lernferien?


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Die Bedeutung des Methodenlernens nach Klippert



Ausgehend sowohl von eigenen Beobachtungen, Schülerbefragungen und Lehrereinschätzungen als auch von der Kritik seitens der Wirtschaft konstatiert Klippert ein erhebliches Defizit an Techniken und Methoden, die jenseits reinen Fachwissens Schüler überhaupt erst befähigten, sinnvoll zu lernen bzw. Lernziele zu erreichen. Als Fazit seiner Befragung an verschiedenen Schulen in Rheinland- Pfalz stellt er fest, dass es der Mehrzahl der befragten Schüler und Schülerinnen (befragt wurden 800 Schüler und Schülerinnen) schwer fällt, Lernstoff längerfristig zu behalten, im Unterricht zielstrebig zu arbeiten, umfangreiche Materialien durchzuarbeiten und das Wesentliche daraus zu entnehmen, Unterrichtsinhalte zusammenzufassen, Berichte übersichtlich zu gliedern, Klassenarbeiten vorzubereiten, Lernstoff gezielt zu üben, einem längeren Lehrervortrag aufmerksam zu folgen etc.

  • Viele Schüler sind beim Lernen unsicher und/oder überfordert, weil ihnen die nötigen methodischen Klärungen und Routinen (Algorithmen) fehlen!
  • Die Lernmethoden im Unterricht sind in aller Regel Lehrer-Methoden; die Lehrer/innen bahnen den methodischen Weg für die Schüler. Kein Wunder also, daß viele Schüler recht hilflos sind, wenn die gewohnte Lehreranweisung fehlt!
  • Die gelegentliche Methodenbelehrung durch die Lehrer/innen bewirkt wenig, da sie mehr oder weniger appellativ und abstrakt bleiben muß. Methoden müssen experimentell gelernt und gefestigt werden, und sie können nur sehr begrenzt »gelehrt« werden!
  • Die einseitige Stofforientierung der Lehrpläne, der Schulbücher und der Lehrerausbildung verleitet dazu, das Methodenlernen der Schüler über Gebühr zu vernachlässigen!
  • Andererseits: Führende Bildungsexperten sind sich darin einig, daß die Methoden- und die Sozialkompetenz der Schüler relativ zur Fachkompetenz immer stärker an Bedeutung gewinnen!
  • Deshalb: Bildung ist mehr als die Vermittlung obligater Fachkenntnisse und enzyklopädischen Wissens. Bildung zielt auch und besonders auf die Befähigung zur »Selbst-Bildung«. Das aber verlangt methodische Versiertheit!
  • Fazit: Die Verbesserung der Methodenkompetenz ist der Schlüssel zu mehr Mündigkeit sowie zur Förderung des Lernerfolgs und der Lernmotivation der Schüler!

Siehe dazu auch die umfangreiche Darstellung des Methodentrainings nach Klippert
Klippert, Heinz: Methoden-Training. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel. 2002.
Klippert, Heinz: Kommunikations-Training. Übungsbausteine für den Unterricht II. Mit Illustrationen von Heinz Krähe. Weinheim und
Basel. 2001.
Klippert, Heinz: Teamentwicklung im Klassenraum. Übungsbausteine für den Unterricht. Weinheim und Basel. 2001.



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Management für die Schule?



Diese Zusammenhang zwischen „Schulwelt“ und „Arbeitswelt“ ist auf ganz unterschiedlichen Ebenen gegeben: zum einen im Unterricht bzw. in der Unterweisung direkt, aber auch in den Lehrplänen oder speziell bezogen auf das Berufsbildungssystem.

In einem neuen Lerntipp wird an Hand einer alltäglichen Situation des Schülers Sebastian gezeigt, dass im Prinzip ist das Organisieren und Planen der Arbeiten für die Schule eine Management-Aufgabe. Aus psychologischer Sicht hilft eine solche Planung, aus einer scheinbar nicht überschaubaren Stoffmenge eine überschaubare zu machen.



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