Archive for the ‘Geschichte’ Category

Pädagogisches Bildarchiv: Erziehen, Lehren, Lernen

Sonntag, Oktober 26th, 2008

[ Thema: Erziehen, Lehren, Lernen ]Das Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Krems an der Donau hat zahlreiche pädagogische Sachverhalte betreffende Bilder in der Sammlung des Instituts unter dem Ordnungsbegriff „Erziehen, Lehren, Lernen“ erfasst und damit ein tragfähiges Fundament für ein Pädagogisches Bildarchiv gelegt.
Die Bildungsforschung in Österreich wird nämlich in Hinkunft nicht auf die Analyse und Interpretation der Erziehung und Unterricht zuordenbaren Bilder verzichten können, will sie mit dem in einigen Ländern bereits erreichten Standard gleichziehen oder diesen gar übertreffen. Diese Bilder vermögen nicht nur Elemente der Schulwirklichkeit, wie Situation des Schülers, Tätigkeit des Lehrers, Lernort, Lernmethode usw., anschaulich zu machen und den Informations- und Erkenntnisstand der historischen Pädagogik zu erweitern, sie tragen auch zum Verständnis der zeitgenössischen Texte und Dokumente bei – stellen diese manchmal in Frage oder relativieren deren Aussagen – und führen gelegentlich zu ganz neuen Einsichten.

Link: http://www.imareal.oeaw.ac.at/real-t1/lehren.html (08-08-08)



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Geschichte der Kindererziehung

Mittwoch, Juni 25th, 2008

Was durch Erziehung bezweckt wird, hängt von den Persönlichkeitsidealen ab, die in einer Gesellschaft gelten. Vom diesem Gesichtspunkt aus betrachtet ist die Erziehung in erster Linie ein Mittel, um den Fortbestand einer Gesellschaft und ihrer Kultur zu sichern. Betrachtet man die Erziehung aber vom Individuum, d.h. von der Person des Zu-Erziehenden und ihrer Vervollkommnung aus, dann zeigt sich auch dabei, dass die als Ideal gesetzten psychischen Dispositionen nicht beliebig sind, sondern den im Lebensraum des Educanden jeweils geltenden Normen entsprechen. Erziehungsnormen, -einstellungen und -praktiken werden selbst als integrierender Bestandteil von Kulturen betrachtet und – unter einer solchen Annahme – als Determinante ihrer selbst. Das heißt, dass sich in verschiedenen Gesellschaften – im Sinne eines Gefüges von Menschen – unterschiedliche Erziehungsstile herausgebildet haben. Auf der Website Geschichte der Kindererziehung findet sich eine knappe Darstellung. Man kann dort lesen:
„Ab Mitte des 20. Jahrhunderts war als oberster Wert die Unterstützung und Förderung des Kindes bei der Entwicklung zu einer individuellen Persönlichkeit zu erkennen. Dies setzte ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Eltern und Kindern voraus. Ein Machtgefälle mußte vermieden werden, da sich das Kind sonst nicht seiner persönlichen Art entsprechend entwickeln konnte. Im Rahmen dieser modernen Ideologie kam den Eltern die Rolle zu, dem Kind bei seiner persönlichen Entwicklung zu helfen. Disziplinierende Maßnahmen sollten unterbleiben, da sie das Kind nicht unterstützten und förderten, sondern es behinderten.“



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