Archive for the ‘Erziehungsprobleme’ Category

Wie helfe ich meinem Kind bei Konzentrationsproblemen?

Freitag, März 17th, 2017

Auf der Webseite Wie helfe ich meinem Kind bei Konzentrationsproblemen? finden sich praktische Hinweise für Eltern, deren Kinder sich gern von inneren und äußeren Reizen ablenken lassen, was völlig normal ist, denn erst mit zunehmendem Alter erhöht sich bei Kindern allmählich die Fähigkeit, konzentriert an der Lösung einer Aufgabe zu arbeiten, wobei Konzentrations- und Entspannungsphasen einander abwechseln. Besonders wichtig ist der Hinweis, dass jüngere Kinder  Bezugspersonen benötigen, die ihnen dabei helfen, nach einer Erholungsphase erneut eine Konzentrationsphase einzuleiten.



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Elterntipps zum besseren Lernen

Dienstag, November 8th, 2016

Auf der Seite „Elterntipps zum besseren Lernen“ werden Antworttexte auf Elternfragen veröffentlicht, die an die Autoren der Lerntipps – Benjamin & Werner Stangl – immer wieder herangetragen werden. Dabei werden die bewährten Lerntipps für SchülerInnen und StudentInnen um diese Facette ergänzt, wobei als Prämisse gilt, dass es letztlich immer die Kinder und Jugendlichen sind, die Lernen müssen. Neben den Methoden, die sich mit dem Lernen selber beschäftigen, finden sich auch viele praktische Hinweise, wie man sein Lernen organisieren kann. Alle Tipps sind kostenlos verfügbar und werden laufend ergänzt und erweitert. Vorschläge von BesucherInnen werden gerne entgegen genommen – es stehen dafür vielfältige Möglichkeiten der Interaktion zur Verfügung.



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Katastrophe Pubertät

Mittwoch, Oktober 5th, 2016

Einem Psychologen und vermutlich auch jeder Psychologin jagen kalte Schauer über den Rücken, wenn er/sie von hier nicht genannten Experten erfährt, dass Eltern in der Pubertät, der angeblich „schwierigsten Phase in der Erziehung der Kinder” entweder einen „Pubertäts-Überlebensbrief“ oder ein „Notfall-Fibel Pubertät“ oder sogar eine „SOS-Notfall-Fibel Pubertät“ benötigen – einiges gratis, die wirklich wichtigen Tipps dann gegen gutes Geld. Da ist die Rede von „besonders schwierigen und hartnäckigen Fällen“, von „Motivationstexten, die man als Eltern in dieser Zeit häufiger braucht, um sich und sein Kind und die ganze Familie gut durch die Pubertät zu bringen“. Dort heißt es auch: „Statt während der Pubertät der Kinder verzweifelt Selbsthilfegruppen beizutreten, nehmen viele Mütter den gut gemeinten Rat anderer Mütter an: Lies doch den XY!“. Man schreckt dabei auch nicht vor martialischer Wortwahl zurück: „Was tun Sie, wenn Ihr Kind Ihre Erziehungsmaßnahmen torpediert, …?“.
Die Ratgeber sind dann weder im Buchhandel noch bei einem anderen Verlag erhältlich und auch nur vorübergehend gratis. Und das alles, um wortspielerisch „in Zeiten des „Aufbruchs” und des „Umbruchs” keinen Zusammenbruch zu erleiden.
Weder gilt es die Pubertät zu überleben noch handelt es sich bei der Pubertät um einen Notfall, vielmehr geht es in dieser Zeit um die gemeinsame Neudefinition einer Beziehung, bei der es keine allgemeinen Regeln gibt, sondern aufbauend auf der gemeinsamen, individuellen Geschichte einen Weg für die eines Tages unausweichliche Trennung und Neubindung zu finden. Bei der Mehrzahl der Kinder findet überhaupt keine in solchen Ratgebern beschriebene Pubertät statt, sondern viele Eltern merken erst nach der Pubertät, dass diese stattgefunden hat. Solche Ratgeber richtigen die Aufmerksamkeit der Eltern erst im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung auf Alltagsdetails, die erst dadurch eskalieren können. Die einzigen Dinge, die aber hier notwendig sind, sind Liebe und Respekt.


Einen ebenfalls reißerischen Absender fand ich bei einer Werbemail zum Thema:

Pulverfass Pubertät


Übrigens: Die Sprunghaftigkeit in der Gefühlswelt der Pubertierenden rührt von einem gewaltigen Umbau im Gehirn her, denn man konnte in Studien zeigen, dass je älter die Kinder oder je gereifter sind, das Impulszentrums von tief im Gehirn nach vorne verschoben wird. Deshalb brauchen die Pubertierenden eine Weile, bis sie ihre Gefühle wieder geordnet haben. In dieser vulnerablen Phase der Pubertät sorgt diese Veränderung dafür, dass die Kinder emotionaler, aggressiver, ungehemmter reagieren können. Doch erklären die biochemischen Vorgänge im Gehirn allerdings nicht alles, was in der Pubertät mit einem passiert, denn es gibt sehr viele unterschiedliche Prozesse, die gleichzeitig ablaufen. Das sind einerseits Reifungsprozesse im Gehirn, aber andererseits sind das auch Erfahrungsprozesse, denn Jugendliche erleben viel, kommen auf das Gymnasium und haben andere Sozialkontakte als früher.

Siehe dazu Tipps für Eltern von Kindern in der Pubertät



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